3) Warum wird Performance-Marketing von einigen Vermarktern so forciert?
Wednesday, 28. June 2006Performance-Marketing ist “in”. Fast jede Agentur und nahezu jeder Vermarkter haben es im Portfolio. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen zu diesem Thema.
Warum, so fragt man sich, scheint dies ein gewinnbringendes Geschäft zu sein, geht doch auf den ersten Blick der Anbieter mit ins Risiko? Augenscheinlich müssen bei den cpx (cost per irgendwas) – Kampagnen die Einnahmen höher sein als bei den herkömmlichen Abrechnungsmodellen Fixum oder tkp.
Der Grund könnte darin liegen, dass der Werbetreibende Inhouse gar nicht über ein Tracking verfügt, das es erlaubt, einen Kunden oder den Rohertrag einer Bestellung geschweige denn einen Kundenwert einer bestimmten Werbeplattform, Kampagne oder einem Werbemittel zuzuordnen. Sollte dem so sein, strapaziert der Werbekunde einige “Schein”kennzahlen z.B. dazu, seine Budgetverteilung zu rechtfertigen und seine Budgetallokation auch in Zukunft so auszurichten. Er wiegt sich in der Annahme einen fairen Deal gemacht zu haben, bezahlt aber unter Umständen mehr als bei einer konventionellen Abrechnung.
