Archiv für June 2007

Deutscher Multimedia Award in Berlin vergeben

Friday, 22. June 2007

- Zwölf Preisträger ergattern beliebte Trophäe beim DMMK -
Berlin, 21. Juni 2007. Vor rund 500 Gästen wurde heute im Rahmen des DMMK – Digitale Wirtschaft der zwölfte Deutsche Multimedia Award (DMMA) vergeben. Neben den zehn Kategorien, in denen sich Internet- und Multimedia-Dienstleister sowie ihre Auftraggeber um den DMMA bewerben konnten, wurde auch der Kunde des Jahres geehrt und ein Publikumspreis für die beste deutsche Prominentenwebsite verliehen.

Der Deutsche Multimedia Award wird seit 1996 an herausragende Online-, Offline- und Terminalanwendungen vergeben, die beispielhaft für die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der interaktiven Medien sind. Veranstalter sind der DMMK – Digitale Wirtschaft und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). In dieser Zeit wurden nahezu 4.000 Beiträge eingereicht und Dutzende Preisträger ausgezeichnet. 2007 hatte die Expertenjury 37 Beiträge der insgesamt 368 Wettbewerbsbeiträge (plus vier Prozent) für den Award nominiert. Hinzu kam eine Top Ten-Liste für den Publikumspreis, an dessen Abstimmung sich rund 25.000 Internetnutzer binnen einer Woche beteiligt hatten.

„Die Digitale Wirtschaft erlebt seit Monaten einen echten Boom“, so BVDW-Präsident Arndt Groth in seiner Eröffnungsrede zum DMMK – Digitale Wirtschaft. „Trotz der wenigen Grauschleier, die derzeit am nahezu wolkenlosen Himmel zu beobachten sind, rückt die Frage nach soliden Geschäftsmodellen derzeit wieder stärker in den Mittelpunkt.“ Die Diskussion nach Refinanzierung und Effizienz hat bei aller Affinität zu Technologie und Kreativität auch die Bewertungen der Jury geprägt. Die Liste der Gewinner spiegelt das zum Teil wieder.

Die meisten Einreichungen wurden – wie schon in den Vorjahren– in der Kategorie Werbung/PR verbucht. In nahezu allen anderen Kategorien gab es jedoch zum Teil deutlich mehr Beiträge als noch im Vorjahr. „Die Qualität der preisgekrönten Beiträge ist außergewöhnlich“, resümiert Klaus Haasis (Geschäftsführer der MFG Innovationsagentur) aus Sicht des Veranstalters DMMK – Digitale Wirtschaft. „Dank Streamingtechnologien, hoher Interaktivität und Virtualität haben die multimedialen Anwendungen eine neue Evolutionsstufe erreicht.“

Die Gewinner des Deutschen Multimedia Awards 2007

Werbung/PR
Gibsnisch (Jung von Matt AG, Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG)

Information
11. September (ZDF Zweites Deutsches Fernsehen)

Unterhaltung
LocoRoco (OgilvyInteractive worldwide GmbH, Sony Computer Entertainment Europe / PlayStation)

E-Commerce / Vertriebsunterstützung
MINI Roof Designer (Interone Worldwide, BMW AG MINI Brandmanagement)

Interaktive Services
Luftikids.de (outermedia GmbH)

Web 2.0-Anwendungen
Horst Schlämmer macht Führerschein (Tribal DDB Hamburg, VW AG)

Mobile Anwendungen
Tune your phone (cellity AG)

Innovative Multimediaanwendungen
T-World Cebit 2006 (people interactive GmbH, Deutsche Telekom AG)

E-Mail
LOST (Jung von Matt AG, ProSieben Television GmbH)

Interaktives TV
gnab – arvato mobile Digital Media Plattform (arvato mobile GmbH)

Nachwuchspreis
Intranet 2.0 (Christoph Lehmann, [di] digitale informationssysteme)

Kundes des Jahres
Procter & Gamble

Publikumspreis
tokiohotel.de (scalp – media4music, Universal Entertainment GmbH)

Hintergründe zu den Preisträgern sowie die Mitglieder der Jury 2007 finden Sie unter www.dmma.de

Pressekontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Christoph Salzig, Pressesprecher
Kaistraße 14, 40221 Düsseldorf
Tel: 0211 60 04 56 -26; Fax: -33
Mail: salzig@bvdw.org

Über den DMMA:
Der Deutsche Multimedia Award wird seit 1996 an herausragende Online-, Offline- und Terminalanwendungen vergeben, die beispielhaft für die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der interaktiven Medien sind. Veranstalter sind der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und der Deutsche Multimedia Kongress (DMMK).

Die Sponsoren des DMMA:

a&b Face2NEt GmbH
advertising.com Deutschland GmbH
arvato mobile GmbH
cimdata – Medienakademie Berlin
denkwerk GmbH
eCircle AG
Klicktel AG
nugg.ad AG

Die Medienpartner des DMMA:

Acquisa
do it!
ebigo.de
Handelsblatt.com
Horizont
ibusiness.de
Internet World Business
ONEtoONE
PAGE
werben & verkaufen

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Akzeptanz von Online Video Werbung?

Friday, 22. June 2007

Pressemitteilung von advertising.com auf openPR vom 20.6.07:

Im Rahmen der Internet-Studie „WWW-Benutzer-Analyse W3B“ untersuchte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß für Advertising.com, Spezialist für performance-orientierte Online-Marketing-Lösungen, exklusiv spezifische Fragen zum Thema „Werbung und Produktinformationen im Internet“. Dabei fanden die Marktforscher unter anderem heraus, dass bereits die Hälfte der deutschen Internet-User mindestens einmal pro Monat Video-Inhalte („Streaming Content“) im Internet nutzt.

Die Ergebnisse zeigen, dass auch in Deutschland immer mehr Internet-User bewegte Bilder konsumieren und Video Communities besuchen. Harald R. Fortmann, Managing Director von Advertising.com, ist sich sicher: „Streaming Content eröffnet Werbenden daher ganz klar neue Chancen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auch eine Anpassung an spezielle Verbraucherpräferenzen für Online-Video-Konsum erforderlich ist.“

Nutzung von Video-Werbung im Internet

Bereits die Hälfte der deutschen Internet-User nutzt mindestens einmal pro Monat Video-Inhalte im Internet. Ein Fünftel der Online-Nutzer gibt an, keinerlei Bewegtbilder im Netz zu nutzen. Video-Communities werden von einem Fünftel der Internet-Nutzer zumindest einmal im Monat besucht, weitere 22,3 Prozent besuchen zumindest gelegentlich Websites wie YouTube oder MyVideo.

Befragt nach den favorisierten Werbeformen im Internet nannten mehr als ein Viertel der deutschen Internet-Nutzer das klassische Werbebanner, gefolgt von Textwerbung (21,1%). Bereits auf Platz 3 im Ranking findet sich die relativ junge Werbeform des Videospots wieder, der immerhin von 8,3 Prozent der Internet-User als beliebteste Online-Werbeform genannt wurde.

Mehr als drei Viertel der User (76,4%) wollen selbst bestimmen, wann und ob sie einen Video-Werbespot sehen möchten. Dabei sind 44,3 Prozent der Befragten der Auffassung, dass Video-Werbespots generell kürzer als TV-Werbespots sein sollten. Als ideale Länge eines Werbespots im Internet werden von 41,2 Prozent maximal 15 Sekunden lange Videos angegeben. Immerhin ein Fünftel der User halten eine Spotlänge von 20 Sekunden für optimal.Mehr als ein Drittel der User finden, dass Video-Werbespots dabei speziell für das Internet produziert werden sollten und zum Inhalt bzw. Thema der Website passen sollten, auf der sie gezeigt werden.

Diese Ergebnisse decken sich auch mit einer US-Studie zum Verbraucherverhalten bezüglich Online-Videos von Advertising.com in den USA, die im Januar 2007 durchgeführt wurde. Demnach bevorzugen auch US-Verbraucher nicht nur kürzere Werbespots, sondern diese erzielen nach Daten des Video-Netzwerks von Advertising.com auch bessere Ergebnisse. Es ist zu 20 Prozent wahrscheinlicher, dass Verbraucher 15-Sekunden-Spots zu Ende ansehen als 30-Sekunden-Spots.

Nutzung von Produktinformationen im Internet

70 Prozent der Nutzen suchen online nach Produktinformationen und kaufen online auch ein. Befragt nach ihren Einkaufsgewohnheiten im Internet gaben mehr als drei Viertel der User (76,9%) an, nicht gleich nach dem Produktfund im Internet zu bestellen sondern erst nach weiterer Online-Recherche in Suchdiensten.

Wenn Internet-Nutzer Werbung im Rahmen der Online-Produktsuche sehen, die zum Produkt passt, das sie suchen, klicken knapp 30% der User die Werbung an, um weitere Informationen einzuholen. Besonders die ältere Zielgruppe über 50 Jahre recherchiert auf diese Art nach Produktinformationen.

Die kompletten Ergebnisse der Sonderfragen zum Thema „Werbung und Produktinformationen im Internet“ können unter mailto:mberner@de.advertising.com kostenfrei angefordert werden.

Über die W3B-Studie

Die erfolgreiche Internet-Studie »WWW-Benutzer-Analyse W3B« wurde im April und Mai 2007 bereits zum 24. Mal von Fittkau & Maaß durchgeführt. Über 80 beteiligte Internet-Anbieter mit mehr als 200 teilnehmende Websites führten den Klassiker unter den Internet-Studien zu einer Beteiligung von 101.245 WWW-Nutzern. Weitere Informationen gibt es unter www.fittkaumaass.de.

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DMMK auf Second Life

Wednesday, 20. June 2007

Erstmals seit Bestehen des Deutschen Multimedia Kongresses (DMMK) werden die Höhepunkte der Veranstaltung live im Internet und in die virtuelle Welt Second Life übertragen.
Per IPTV können alle Interessenten am 21. Juni 2007 die Veranstaltungs-Highlights mitverfolgen. Dazu gehören u.a. die Preisverleihung des Deutschen Multimedia Awards (DMMA), die Eröffnungsansprachen und viele interessante Vorträge.

Zum Programm des DMMK gehören Keynotes von Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft, und Dr. Olaf Göttgens, Vice President Brand Communications bei Mercedes-Benz. Fallstudien der Unternehmen Nokia, Electronic Arts und Ebay, Workshops sowie die Verleihung des Deutschen Multimedia Awards (DMMA) sind weitere Höhepunkte des Kongresses. Die Keynotes und die Preisverleihung des DMMA können live per Video-Stream auf dmmk.de, dmma.de und bvdw.org sowie in der virtuellen Vertretung des Bundeslandes Baden-Württemberg in Second Life verfolgt werden.

siehe:

http://openpr.de/news/141568.html

http://openpr.de/news/141574.html

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Grimme – online – award

Wednesday, 20. June 2007

http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=613#c3426

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TOMORROW FOCUS startet Web 2.0 Vermarktungsnetzwerk

Friday, 15. June 2007

Die TOMORROW FOCUS AG als reichweitenstarker Vermarkter von Verlagswebsites in Deutschland erweitert ihr Portfolio in Richtung Web 2.0-Vermarktung. Zum Start konnten gleich drei neue Partner gewonnen werden: Mit Sevenload, Piczo, schwarzekarte und dem bestehenden Partner HolidayCheck stehen bereits mehr als 500 Mio. Seitenabrufe zur Verfügung. Diese werden in einem neuen Segment der Web 2.0-Vermarktung zusammengeführt.

Christoph Schuh, Vorstand Marketing & Sales der TOMORROW FOCUS AG: „Laut einer aktuellen Studie von JupiterResearch planen 48% der Marketingentscheider, auf Community-Portalen Werbung zu platzieren. Als erster Vermarkter in Deutschland bündeln wir konsequent unsere Web 2.0-Angebote, um sie für unsere Kunden aus einer Hand buchbar zu machen. Unter Einsatz von Behavorial-Targeting-Tools und neu entwickelten Angebotsformen wollen wir unseren Kunden nun vielfältige neue Werbemöglichkeiten anbieten.“

Die neuen Vermarktungspartner ergänzen sich ideal zu einem schlagkräftigen Portfolio: Sevenload ist Website des Jahres 2006 und zugleich die führende deutsche Medienplattform für Bilder, Videos und interaktive Formate. Mehr als 3 Millionen täglich gesendete Werbeminuten bei stark steigender Tendenz zeigen das ungeheure Vermarktungspotenzial im Bereich Video-Advertising. Piczo repräsentiert eine der am stärksten wachsenden Communities für die Kernzielgruppe 13-18 Jahre. In Deutschland erzielt Piczo bereits mehr als 200 Mio. Seitenabrufe pro Monat. Schwarze Karte ist der Premium Club für junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren. Mehr als 100.000 überdurchschnittlich Kaufkräftige sind bereits Mitglied in Deutschland bei mehr als 35 Mio. monatlichen PageImpressions. HolidayCheck ist die größte Reisecommunity in Deutschland mit 118 Mio. Seitenabrufen (IVW 05/07).

Eine weiterer Ausbau des Netzwerkes ist geplant: „Wir werden das Portfolio sukzessive um weitere Partner ergänzen. Dabei suchen wir gezielt nach Premium-Anbietern mit sich komplementär ergänzenden Zielgruppenansätzen. Im ersten Jahr der Web 2.0-Vermarktung streben wir einen deutlich siebenstelligen Umsatzbeitrag an“, so Christoph Schuh.

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Neues Online-Tool ortet IP-Adressen auf Weltkarte

Friday, 15. June 2007

(Hamburg, 14.06.2007)
Das kostenfreie Online-Tool utrace bietet Zugriff auf ein neuartiges System, über das eine Ortung von IP-Adressen und Hostnamen ohne technische Hilfsmittel oder Zusatzsoftware möglich wird. Die gewünschte IP-Adresse oder der Domainname müssen lediglich in das Suchformular des Dienstes eingetragen werden und innerhalb kurzer Zeit erscheint eine Weltkarte auf welcher der jeweils zugehörige Ort über einen Marker angezeigt wird.

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Atlas Research Discovers that Consumers Convert at Much Higher Rates When Viewing Ads Across Multiple Web Sites

Friday, 15. June 2007

SEATTLE – June 5, 2007 – The Atlas Institute, a division of Atlas, a provider of digital marketing technologies and expertise and an operating unit of aQuantive, Inc. (NASDAQ: AQNT), released a study today that identifies the impact of advertising overlap across Web portals, including MSN, AOL, Yahoo! and Google, among others. The report titled, “How Overlap Impacts Reach, Frequency and Conversions” is available at: http://www.atlassolutions.com/institute_marketinginsights.aspx.

The study confirms that advertising overlap on multiple sites has a significant impact on consumer conversions, which is in stark contrast with current industry reporting standards that attribute 100 percent of online conversions to the last impression (or last “click”) seen. The study’s findings show that consumers are more likely to convert after viewing ads on multiple Web sites. Therefore, it is more accurate for marketers to attribute conversions to a full set of impressions and/or clicks.

The Study’s Significant Findings

Consumers reached across multiple publishers were twice as likely to convert as those reached only on a single publisher.
Ninety percent of the consumers that converted were reached by placements other than the last ad seen.
Two out of three consumers who eventually took a responsive action were reached by ads across multiple portal sites before converting.

“The study validates the fact that most marketers need to plan beyond the last ad seen,” commented the study’s author, Jed Fowler, Analyst, Atlas Institute. “It’s critical that marketers review all consumer touch-points to determine credit for conversions.”

The Atlas Institute, dedicated to advertising effectiveness research, conducted the study throughout the first quarter of 2007. The study analyzed media campaigns of 16 advertisers that spanned the major retail, manufacturing, and health sectors. The analysis was based on five billion ads, 1.7 million online sales transactions, leads and registration conversions and more than 300 million anonymous users.

This latest study confirms that overlapped ads are typically responsible for the majority of online conversions. A previous Atlas Institute study “The Combined Impact of Search and Display Advertising” (http://www.atlassolutions.com/institute_marketinginsights.aspx) also reinforces the importance of overlap. It demonstrated that sponsored search and display advertising together provide a 22 percent higher conversion rate over search alone.

“Overlap across publishers has tremendous implications for an ad campaign’s performance, marketers can no longer ignore the magnitude of reaching consumers across multiple sites,” concluded Fowler.

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Diffamierung von Lehrern im Internet nimmt beängstigende Ausmaße an

Wednesday, 13. June 2007

(DPhV, 11.06.2007)

Der Deutsche Philologenverband schlägt Alarm:

Meidinger: „Lehrer sind kein digitales Freiwild!“

Online-Diffamierungen, Bedrohungen und Beleidigungen von Lehrerinnen und Lehrern im Internet nehmen inzwischen auch in Deutschland immer dramatischere Ausmaße an. Darauf wies der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger in Berlin hin und erklärte, dass immer häufiger Lehrkräfte in solchen Fällen um Rechtsschutz des Verbandes ersuchten.

„Die bekannt gewordenen Beispiele bilden dabei nur die Spitze des Eisbergs. Inzwischen gibt es in Deutschland wohl keine weiterführende Schule mehr, die nicht schon negative Bekanntschaft mit dieser neuen Tendenz, Lehrer anonym im Internet zu mobben, gemacht hat!“, betonte er.

Drastische Beispiele: Hinrichtungsvideos, Pornomontagen, Drohungen

So hätten vor kurzem in Niedersachsen Sechstklässler einen Flirt-Chat genutzt, um mit anzüglichen Bemerkungen und rufschädigenden Äußerungen fünf Lehrerinnen und Lehrer in ein schlechtes Licht zu rücken. Auf der Internetseite „Pi-Inside.de“ veröffentlichten Schüler aus Pinneberg reihenweise Bilder von Lehrern mit beleidigenden und wenig schmeichelhaften Unterschriften. Häufig tauchten zudem im Internet so genannte Hinrichtungs-Flashvideos auf viel genutzten Seiten wie Youtube auf, in welche die Köpfe von Lehrern hineinmontiert würden. Auch das Hineinkopieren von Lehrergesichtern in pornographische Fotos und deren Vervielfältigung über Plattformen, ICQ und Internetforen sei, so Meidinger, in Deutschland kein Einzelfall mehr. Traurige Berühmtheit erlangte ein Vorfall im österreichischen Reutte, wo Jugendliche Mitschüler aufforderten, die Autos ihrer Lehrer anzufahren. Zudem gebe es inzwischen eine Reihe von Computergewaltspielen, für die im Internet die Möglichkeit angeboten werde, den „Bösen“ die Gesichter von Lehrern zu verleihen.

Systematische Verletzung von Persönlichkeitsrechten

„Lehrer müssen und mussten immer schon mit Kritik leben. Als Pädagoge, der mit Jugendlichen arbeitet, darf man dabei auch nicht zu empfindlich sein. Was sich allerdings derzeit im Internet abspielt, spottet oft jeder Beschreibung. Das hat mit Schülerscherzen oder Spaß nichts mehr zu tun. Da werden die Persönlichkeitsrechte von Lehrkräften systematisch mit den Füßen getreten“, sagte der DPhV-Vorsitzende.

Kritik übte Meidinger in diesem Zusammenhang auch an der bundesweiten Internetseite von spickmich.de, wo Schüler Lehrer der eigenen Schule benoten können: „Zum einen zeigen die den Lehrern dort oft fälschlicherweise zugeschriebenen Zitate, dass viele jugendliche User lediglich vermeintlich offene Rechnungen mit Lehrern begleichen wollen, zum anderen verstoßen die dort eingeforderten Noten über das Aussehen und den Sexappeal von namentlich genannten Lehrern eindeutig gegen deren Persönlichkeitsrechte! Bekannt geworden sind auch Beispiele, wo sich ganze Klassen absprechen, um bestimmte Klassenlehrer fertig zu machen“, sagte der Verbandschef.

Lehrer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen

Der Deutsche Philologenverband nannte es unverständlich, dass in Deutschland die Lehrer von der Politik allein gelassen würden. Anders sei dies in Großbritannien, wo derzeit die Regierung eine breit angelegte Kampagne gegen Anti-Lehrer-Mobbing im Internet durchführe. Trotz der Klagen von Datenschutzbeauftragten in einzelnen Bundesländern habe noch keine Landesregierung in Deutschland mit eigenen Maßnahmen reagiert. Der DPhV fordert insbesondere, dass auf die Betreiber entsprechender Internetportale und Chatforen Druck ausgeübt werden müsse, solche Inhalte von vorneherein zu sperren. „Was ist das für eine Moral, die es zulässt, dass mit der Diffamierung von Menschen Geld verdient wird!“, sagte Meidinger.

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Büroangestellte verschwenden 3,5 Jahre ihres Lebens mit unnötigen E-Mails

Wednesday, 13. June 2007

E-Mails nehmen bis zu 25 Prozent eines Arbeitstages in Anspruch / Ein Drittel aller E-Mails irrelevant

(PM-Plantronics, Hürth, 4. Juni 2007) E-Mails sind oft unnötig und damit ein gewaltiger Zeitfresser. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Henley Management College im Auftrag des Headset-Spezialisten Plantronics, bei der 180 Manager in Deutschland, Großbritannien, Dänemark und Schweden befragt wurden. Bis zu zwei Stunden täglich beschäftigen sich europäische Manager mit der E-Mail-Kommunikation, das sind 25 Prozent eines typischen Arbeitstages. Hochgerechnet auf die Lebensarbeitszeit (etwa 40 Jahre) verbringen sie etwa 10 Jahre mit dem Schreiben und Beantworten von E-Mails. Rund 32 Prozent aller gelesenen und gesendeten E-Mails bezeichneten die Befragten als „irrelevant“ und reine Zeitfresser. Alles in allem verschwenden Büroangestellte dreieinhalb Jahre ihres Lebens mit unnötigen E-Mails.

Hydra-Effekt: E-Mails erzeugen mehr E-Mails und verzögern Prozesse

Eine weitere Erkenntnis der Studie: E-Mails generieren immer neue E-Mails. Jede gesendete elektronische Nachricht führt zu vier bis sechs neuen E-Mails in der Inbox. Die befragten Manager stehen der E-Mail deshalb als internem Kommunikationsweg und Ersatz für persönliche Gespräche kritisch gegenüber: Entscheidungsprozesse via E-Mail werden als besonders zeitintensiv eingeschätzt. Ein effektiver Einsatz der elektronischen Post bleibt oft reines Wunschdenken.

Als ein hilfreiches Mittel bei der Eindämmung der E-Mail-Flut werden hingegen Telefonate erachtet. Im Gegensatz zum zeitraubenden Frage-und-Antwort-Spiel des E-Mail-Austauschs bietet ein Telefonat die Möglichkeit, die verschiedenen Standpunkte direkt und klar zu diskutieren. Entscheidungen fallen schneller, unnötige E-Mails bleiben aus.

Obwohl die Befragten von einer höheren Effektivität des Telefons überzeugt sind, zeigen die Studienergebnisse, dass viele Angestellte selten das Telefon benutzen und stattdessen komplexe Sachverhalte via E-Mail mit vielen anderen Kollegen in Kopie diskutieren. Dabei waren 43 Prozent der Meinung, dass nur jede zehnte E-Mail die Botschaft klar und deutlich übermittelt. Somit fluten E-Mails weiterhin die Inboxen und es kostet viel Zeit diese wieder aufzuräumen. Aber auch mobile Geräte wie PDAs verstärken die E-Mail-Lawine. Die Notwendigkeit, jederzeit erreichbar zu sein, führt dazu, dass Mitarbeiter auch daheim E-Mails lesen und sofort beantworteten.

Der soziale Kontakt bei Telefongesprächen wirkt sich auch förderlich auf die Entstehung von sozialen Bindungen (Stichwort: Team-Geist) aus. E-Mails beeinflussen diesen Prozess eher negativ, so zeigt die Studie.

„Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die E-Mailnutzung außer Kontrolle geraten ist“, sagt Peter Thomson, Direktor des „The Future Work Forum“ am Henley Management College. „In vielen Büros reden die Kollegen nicht mehr miteinander, sondern schreiben lieber E-Mails. Dabei kann die verstärkte Nutzung des Telefons, idealerweise kombiniert mit einem Headset, das Problem auflösen. E-Mails sollten dann nur noch eingesetzt werden, um die Ergebnisse aus einem Telefonat für alle zu dokumentieren.“

„E-Mails werden bevorzugt, obgleich das Telefon das bessere und effektivere Kommunikations-Tool ist“, so Philip Vanhoutte, European Managing Director von Plantronics. „Für jede Kommunikation gibt es ein geeignetes Tool, daher sollten Manager sich in ihren Unternehmen für eine stärkere Nutzung des Telefons einsetzten.“

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Wednesday, 13. June 2007

bvdw.org/presse

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