Es mehren sich die Stimmen, die das Web2.0 zwar vorerst noch nicht als gescheitert, jedoch als “korrekturbedüftig” beschreiben.
Auch heute wird wie zu Zeiten der ersten dotcom-Euphorie bei Geschäftsmodellen mit Einnahmen kalkuliert, die weder erbracht, noch seriös geschätzt werden können.
“Für 2008 erwarten wir daher niedrigere Kaufpreise für junge Web 2.0-Unternehmen. Die Werbefinanzierung funktioniert nicht so einfach wie erhofft” so Stefan Winner, CEO des Werbevermarkters Tomorrow Focus oder “Web 2.0 läuft sehr zäh an. Das Medium ist kaum vermarktbar, weil die Nutzer bei ihrer Haupttätigkeit, der Kommunikation, nicht auf die Werbung achten” (Matthias Ehrlich, Chef von United Internet Media) in einem Beitrag auf der F.A.Z. Seite zu lesen.
Auch Jens Kunath, der mit Ad2.0 einen Blogvermarkter starten wollte, hat erkannt, dass das alles nicht so einfach ist (siehe www.ad20.de).
Es gibt aber auch gelungenener Modelle, wie z.B. den Vermarkter für Themen-Foren und Communities adalizer.com. Der Unterschied ist, dass diese Seiten teilweise schon seit 5 Jahren existieren, sie eine stabile Usergemeinde haben und führend in dem jeweiligen Thema sind. Es werden Standardwerbeformen angeboten, die den Usern geläufig sind und deren Akzeptanz gegeben ist. Auch dem Thema Vertrauen wird Rechnung getragen. Persönliche Daten werden erst gar nicht abgefragt. Das Ganze ist nicht spektakulär und neu, fußt aber auf stabilen Fundamenten.
Quellen:
http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/01/20/vvv.aspx
http://www.jenskunath.eu/
http://openpr.de/news/166038/Klickzahlen-von-Communities-veroeffentlicht.html
hat ebenfalls
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