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20.000 offene Stellen für IT-Experten – trotz Krise

Tuesday, 10. November 2009

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20.000 offene Stellen für IT-Experten – trotz Krise

* BITKOM-Studie: Bedarf an IT-Fachleuten weiterhin hoch
* Gehälter in der Hightech-Branche bleiben stabil
* Scheer fordert Stärkung des Bundesbildungsministeriums

Berlin, 10. November 2009 – In der deutschen Wirtschaft gibt es aktuell rund 20.000 offene Stellen für IT-Experten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM. An der repräsentativen Untersuchung nahmen mehr als 1.500 Unternehmen teil. „Der Bedarf an IT-Experten ist trotz der angespannten konjunkturellen Lage sehr hoch“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Drei Viertel der Hightech-Firmen und gut die Hälfte der Anwender von Informationstechnik haben in den vergangenen zwölf Monaten IT-Fachleute eingestellt. Jede dritte Firma beklagt, dass es nach wie vor einen Mangel an IT-Experten gibt. Scheer: „Selbst die schwerste Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik hat nicht zur Beendigung des Fachkräftemangels geführt. Das Problem wird noch massiver, sobald die Konjunktur wieder anzieht.“ Daher müsse in der neuen Legislaturperiode ein Schwerpunkt auf der Bildungs- und Zuwanderungspolitik liegen.

Von den 20.000 offenen IT-Stellen entfallen nach den Ergebnissen der BITKOM-Studie 13.000 auf die Anwenderbranchen. Weitere 7.000 Jobs sind in der ITK-Branche selbst frei, davon 5.500 bei Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Gesucht werden in erster Linie Software-Entwickler. 61 Prozent der IT-Unternehmen mit offenen Stellen suchen Fachleute, die an der Planung, Erstellung und Implementierung von Software-Lösungen arbeiten. Ebenfalls stark gefragt sind IT-Projektmanager. „Es bestätigt sich der Trend, dass die Firmen überwiegend Mitarbeiter mit einer hohen Qualifikation benötigen“, sagte Scheer. Zwei Drittel der Unternehmen suchen ausschließlich nach Hochschulabsolventen.

Kaum Abstriche müssen die Beschäftigten in der ITK-Branche beim Gehalt machen. Scheer: „Die Gehälter in der Hightech-Branche sind stabil.“ In gut zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen liegen die Gehälter auf Vorjahresniveau, bei weiteren 15 Prozent steigen die Bezüge sogar. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Einstiegsgehältern. Nur bei einem Viertel der Unternehmen sinken sie. Zwei Drittel der Firmen geben an, dass ihre Einstiegsgehälter konstant bleiben, bei 5 Prozent steigen sie. Als Berufsanfänger erhalten junge Software-Entwickler in der ITK-Branche je nach Hochschulabschluss und Zusatzqualifikationen in der Regel zwischen 35.000 und 40.000 Euro brutto pro Jahr.

Vor dem Hintergrund des seit Jahren anhaltenden Expertenmangels muss aus Sicht des BITKOM die Modernisierung des Bildungssystems und der Zuwanderungspolitik mit ganzer Kraft vorangetrieben werden. „Der Koalitionsvertrag bleibt beim Thema Bildung hinter unseren Erwartungen zurück“, sagte Scheer. „Es werden zwar Ziele formuliert, diese aber nicht mit konkreten Maßnahmen und Finanzierungsvorschlägen unterlegt.“ Hierzu gehören die Steigerung der Studienanfängerzahlen, die Reduzierung der Abbrecherquoten oder die Qualitätssicherung der Lehre an Schulen und Hochschulen. „Wir hoffen, dass die Koalitionsparteien im Regierungsprogramm nachlegen“, sagte Scheer. Der BITKOM schlägt im Einzelnen vor:

* Die Rolle des Bundes im Bildungssektor darf nicht weiter zurückgefahren, sondern muss gestärkt werden. Das Bundesbildungsministerium sollte mehr Zuständigkeiten erhalten, um nationale Bildungsstandards vorzugeben und praktisch umzusetzen.
* MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sollten mindestens ein Drittel der Unterrichtsstunden ausmachen. Die Informatik muss in der Sekundarstufe I Pflichtfach in allen Bundesländern werden.
* Start einer Qualifizierungsinitiative für MINT-Lehrer. Der Einsatz neuer Medien muss integraler Bestandteil des Unterrichts werden. Für berufserfahrene Lehrer müssen mehr Weiterbildungsangebote geschaffen werden.
* Aufbau eines E-Learning-Netzwerks für Schulen, das die Erstellung, Verbreitung und Anwendung von digitalen Lerninhalten vorantreibt und in einem zweiten Schritt auf Hochschulen erweitert wird.
* Sicherung von IT-Anwendungskompetenz in allen dualen Ausbildungsberufen, vom Augenoptiker bis zum Zahntechniker.

Einen echten Durchbruch verspricht der Koalitionsvertrag demgegenüber beim Thema Zuwanderung. Bürokratische Hindernisse sollen aus dem Weg geräumt und der Zuzug von Fachkräften nach „transparenten und gewichteten Kriterien“ ermöglicht werden. „Das bedeutet faktisch die Einführung eines Punktesystems, wie es der BITKOM seit Jahren fordert“, sagte Scheer. So werde erstmals eine Zuwanderung von Hochqualifizierten möglich, die sich an den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarktes ausrichtet und formal einfach handhabbar ist. Scheer: „Die Absichtserklärungen des Koalitionsvertrags zur Zuwanderung sollten jetzt möglichst schnell in ein Gesetz gegossen werden.“

Hinweis zur Datenquelle: In der Studie wurden vom Marktforschungsinstitut ARIS im Auftrag des BITKOM 700 Unternehmen aus der ITK-Branche und 807 Firmen aus anderen Wirtschaftszweigen befragt. Die Auswahl ist repräsentativ für die Branche bzw. für die Gesamtwirtschaft. Befragt wurden Personalverantwortliche und Geschäftsführer.

gelesen auf bitkom

http://www.bitkom.org/de/presse/8477_61645.aspx

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LinkedIn integriert Twitter

Tuesday, 10. November 2009

gelesen auf internet-world-business

Im Karrierenetzwerk kann jetzt auch getwittert werden: LinkedIn erlaubt seinen Usern, ihr Netzwerkkonto mit dem Mikrobloggingdienst Twitter zu synchronisieren.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/LinkedIn-integriert-Twitter

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Jobsuche per Internet steigt stark an

Monday, 26. October 2009

* 23 Millionen Besuche von Online-Jobbörsen im dritten Quartal
* Bundesagentur für Arbeit ist der größte Stellenmarkt im Internet
* BITKOM-Tipp: So finden Bewerber online einen neuen Job

Berlin, 26. Oktober 2009 – Jobsuche per Internet wird in Deutschland immer beliebter. Im dritten Quartal 2009 verzeichneten die Online-Jobbörsen nach Angaben des Hightech-Verbands BITKOM in Deutschland über 23 Millionen Besuche. Das ist ein Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der mit Abstand größte Stellenmarkt im Internet ist die Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Im dritten Quartal besuchten 7,9 Millionen Nutzer die Stellenbörse der staatlichen Arbeitsagentur – ein Zuwachs von 11 Prozent. Auf Platz zwei liegt der Stellenmarkt des Online-Portals MeineStadt.de mit 3,9 Millionen. Es folgt das Karriere-Portal Stepstone mit 3,2 Millionen Besuchen und die Job-Suchmaschine Jobrapido mit 2,8 Millionen. Auf Platz 5 liegt Stellenmarkt.de mit 2,6 Millionen Besuchen vor Monster (2,5 Millionen). Basis der Angaben sind Daten des Marktforschungsinstituts comScore für den BITKOM. „Arbeitgeber und Bewerber finden heute in der Regel über das Internet zusammen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Online-Jobbörsen ermöglichen eine sehr zielgenaue Suche nach Art der Tätigkeit, Anforderungen an die Qualifikation und nach dem Ort des Arbeitsplatzes.“ Laut einer BITKOM-Umfrage schreiben inzwischen 94 Prozent aller Unternehmen in Deutschland offene Stellen im Internet aus.

Der BITKOM nennt Trends und Tipps bei der Online-Jobsuche:

1. Welche Jobbörse ist die richtige? Die Online-Jobbörsen haben unterschiedliche Schwerpunkte. Einige konzentrieren sich auf die reine Suche nach Stellenanzeigen. Hingegen bieten sogenannte Karriere-Portale wie Stepstone, Monster oder die Arbeitsagentur zusätzlich umfangreiches Informationsmaterial zu den Themen Bewerbung und Karriere. Diese kostenlosen redaktionellen Angebote können Bewerber nutzen, um ihre Chance bei der Jobsuche zu erhöhen. Neben den Karriere-Portalen und Job-Suchmaschinen gibt es zahlreiche fachspezifische Internetdienste, die Stellenmärkte für einzelne Berufsgruppen und Branchen anbieten. Daher sollten Arbeitsplatzsuchende mehrere Jobbörsen nutzen.

2. Vor der ersten Suche: Vor dem Start sollten Bewerber Grundsätzliches klären. Wie weit darf der Arbeitsplatz vom Wohnort entfernt sein? Wie viel Berufserfahrung kann ich vorweisen? Soll es ein Vollzeit- oder Teilzeitjob sein? Wichtig bei einer freien Suche: Welche Bezeichnungen könnte mein Traum-Job haben? So könnte die Stelle eines Finanzbuchhalters auch als Controller oder Rechnungswesen-Profi ausgeschrieben sein.

3. Jobangebote automatisch per E-Mail: Viele Dienste bieten die Möglichkeit, eine oder mehrere Suchanfragen zu speichern und die Ergebnisse automatisch per E-Mail an den Nutzer zu senden. Neu hereinkommende Stellenanzeigen werden dann in regelmäßigen Abständen an den Abonnenten geschickt. Hierfür ist eine kostenfreie Registrierung notwendig.

4. Eigenes Profil anlegen: Bei einigen Karriere-Portalen besteht die Möglichkeit, ein eigenes Profil mit Lebenslauf und Foto zu hinterlegen. Das ist bei den meisten Diensten kostenlos. Im Idealfall findet ein Arbeitgeber auf Mitarbeitersuche das Profil und spricht einen Stellensuchenden aktiv an. Bewerber sollten aber keinesfalls unvollständige Unterlagen per E-Mail oder per Post versenden und für weitere Informationen auf ein Profil im Internet verweisen.

5. Jobsuche 2.0: Neben den Online-Jobbörsen bekommen soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn oder StudiVZ bei der Karriereplanung eine größere Bedeutung. Arbeitnehmer können hier ihre beruflichen Netzwerke pflegen und im Fall der Jobsuche vertraute Personen kontaktieren. Zudem nutzen Personaldienstleister, sogenannte Headhunter, diese Netzwerke für die Suche nach geeigneten Kandidaten. Hilfreich können bei der Jobsuche Arbeitgeberbewertungen sein. Die Website Kununu bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Bewertungen zu ihrem Arbeitgeber in Bezug auf Führungsstil, Betriebsklima, Bezahlung etc. abzugeben.

Hinweis zur Datenquelle: Die Daten werden von dem Marktforschungsunternehmen comScore ermittelt. Gezählt werden einzelne Besuche von Personen ab 15 Jahre (unique visitors) der Websites. Die Unique Visits gelten als verlässliches Maß für die Anzahl der Besuche einer Website. Nicht berücksichtigt werden Zugriffe von öffentlichen Internetzugängen, zum Beispiel in Internetcafés, und über mobile Geräte wie Handys.

gelesen auf bitkom

http://www.bitkom.org/de/presse/8477_61524.aspx

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+ Umfrage: Grundschüler sollen mit dem Computer lernen

Saturday, 3. January 2009

* Mehrheit der Deutschen befürwortet PC-Einsatz in den ersten Schuljahren
* BITKOM: IT-Ausstattung der Schulen muss verbessert werden
* Jahr der Mathematik geht zu Ende

Berlin, 16. Dezember 2008 – Die Mehrheit der Deutschen hält den Einsatz von Computern im Unterricht bereits in der Grundschule für notwendig. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa unter 1008 Bürgern im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Danach sprechen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, den Computer schon in den ersten vier Schuljahren für Lernzwecke zu nutzen. Ein Viertel plädiert sogar für den Einsatz von Computern ab der ersten oder zweiten Klasse. „Die Beherrschung der neuen Medien wie Computer und Internet ist heute so wichtig wie Lesen, Schreiben oder Rechnen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer zum Abschluss des Jahrs der Mathematik. Das Wissenschaftsjahr zur Mathematik hatte zum Ziel, Begeisterung für die Welt der Zahlen zu wecken. Der Computer als Recheninstrument spielt dabei eine wesentliche Rolle. Dass Computer in den Unterricht der Schulen gehören, ist für die Befragten eine Selbstverständlichkeit. Nur ein Prozent der Befragten sprach sich gegen die PC-Nutzung für Lernzwecke aus. 38 Prozent meinen, Computer sollten erst ab der fünften Klasse oder später im Unterricht eingesetzt werden. Die Umfrage hat zudem ergeben: Menschen, die selbst regelmäßig einen Computer nutzen, plädieren für einen früheres Computer-Einstiegsalter als Nicht-PC-Nutzer.

„Die Schulen müssen den Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft mit modernen Lernmethoden begleiten“, sagte Scheer. Voraussetzung dafür sei eine gute Ausstattung der Schulen mit Computern und schnellen Internetzugängen. Hier hinken deutsche Einrichtungen im internationalen Vergleich weit hinterher: In Deutschland teilen sich im Durchschnitt 11 Schülerinnen und Schüler einen Computer, in Grundschulen kommen 12 Schüler auf einen PC. Eine Vorreiterrolle nehmen die skandinavischen Länder und Großbritannien ein. Dort steht auf jeder Schulbank ein PC. Zudem beschränkt sich die IT-Ausstattung der deutschen Schulen in der Regel auf einzelne Computer-Räume. „Laptop-Klassen“, in denen die Schüler einen mobilen Computer bei Bedarf jederzeit im Unterricht nutzen können, sind bisher die Ausnahme.

Entsprechend selten kommt der Computer in deutschen Schulklassen zum Einsatz. Bei einer BITKOM-Umfrage unter Schülerinnen und Schülern sagte fast die Hälfte der Befragten, dass sie höchstens einmal pro Woche im Unterricht mit dem PC arbeiten. „Die Häufigkeit des PC-Einsatzes im Unterricht muss erhöht werden, um den Nachwuchs fit für die Zukunft zu machen“, sagte Scheer. „Die frühzeitige und häufige Nutzung des Computers in der Schule trägt dazu dabei, die heranwachsende Generation für technische Themen zu begeistern.“ Voraussetzung für einen optimalen Nutzen für die Schüler sei allerdings ein kompetenter Umgang der Lehrerinnen und Lehrer mit dem Lernmedium Computer. „Medienkompetenz und Mediendidaktik müssen zu einem festen Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge werden“, sagte Scheer.

gelesen auf bitkom

http://www.bitkom.org/de/presse/8477_56074.aspx

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+ Wikipedia – das ist die Wahrheit

Monday, 1. December 2008

Das Web2.0-Lexikon Wikipedia hat unter deutschen Studierenden den besten Ruf, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen aus Online-Lexika geht. Bei der Nutzerreicheweite schlägt das elektronische Nachschlagewerk, so die Studie „Studieren im Web 2.0“, sogar populäre Social Communities wie StudiVZ und Lokalisten.

Studenten vertrauen Wikipedia mehr als der Encyclopedia Britannica
Das Web2.0-Lexikon Wikipedia hat unter deutschen Studierenden den besten Ruf, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen aus Online-Lexika geht. Bei der Nutzerreicheweite schlägt das elektronische Nachschlagewerk, so die Studie „Studieren im Web 2.0“, sogar populäre Social Communities wie StudiVZ und Lokalisten.

Jeder zweite Studierende (52 Prozent) geht davon aus, dass Informationen, die bei Wikipedia zu finden sind, als sehr verlässlich oder eher verlässlich eingeschätzt werden können. Zwar drückt sich in diesen Zahlen immer noch ein hohes Maß an Zurückhaltung gegenüber den Inhalten aus, doch erreicht Wikipedia deutlich bessere Werte als etwa die redaktionell verfasste Microsoft-Encarta (29 Prozent). Bei Wikipedia kann jeder Nutzer selbst Beiträge schreiben oder anpassen. Ein große Schar freiwilliger wacht dabei darüber, dass falsche Inhalte oder tendenziöse Berichterstattung schnell wieder angepasst werden. In einem Test, den das Magazin Stern Ende 2007 durchführte, schnitt das vollständig durch freiwillige Nutzer erstellte Lexikon sogar besser als der alterwürdige Brockhaus ab.

Wikipedia beliebter als StudiVZ

Als entsprechend beliebt präsentiert sich denn auch das Angebot unter den zukünftigen Akademikern, dass am 25. November 2008 mit über 830.000 deutschsprachigen Artikeln aufwarten kann. 60 Prozent nutzen Wikipedia häufig, so die HISBUS-Online-Umfrage, die im September und Oktober 2008 unter rund 4.400 deutschen Studierenden durchgeführt wurde (» Umfrage zu beliebten Internetwebseiten von Studierenden). Damit platziert sich das größte Lexikon der Welt neun Prozentpunkte vor so beliebten Seiten wie StudiVZ, MySpace oder FaceBook. Etwa jeder zweite Befragte (51 Prozent) nutzt Social Communities häufig, von Videoportalen wie YouTube sagt dies nur etwa jeder sechste (16 Prozent). Die Initiatoren der Studie, der HIS Hochschul-Informations-System GmbH und der Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), verweisen darauf, dass die Ergebnisse repräsentativ für Studenten und Studentinnen an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind.

Nutzungsgründe für Social Communties

Während bei Wikipedia die Recherche zu Informationen im Vordergrund steht, nutzen die Studierenden Social Communities vor allem als Ersatz für E-Mail, Handy und Messenger. Kommunikation steht bei fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) im Vordergrund, wenn sie sich bei entsprechenden Portalen einloggen (» Umfrage zu Nutzungsmotiven von Social Communities). Hieraus erklären sich die extrem hohen Zugriffszahlen, die für das Portal StudiVZ allein im Oktober 2008 bei rund 170 Millionen Seitenaufrufen lagen (» Statistik zur Nutzungshäufigkeit von StudiVZ). Jeder Zweite (52 Prozent) nutzt die Kontaktseiten zudem, um alte Freunde wiederzufinden, 38 Prozent wollen so endlich keinen Geburtstag mehr verpassen und jeder Zehnte (10 Prozent) verspricht sich von der Nutzung die Chance, neue Leute kennenzulernen.

Quelle: http://de.statista.org

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+ Welche ist Deutschlands schlaueste Schule?

Thursday, 13. November 2008

gelesen auf internet-world-business

Windows Live Messenger sucht “Deutschlands schlaueste Schule” und veranstaltet dazu das Wissensquiz “Live Battle”.
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Etats/Welche-ist-Deutschlands-schlaueste-Schule

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+ Wordia – das Mitmachwörterbuch

Monday, 6. October 2008

gelesen auf golem

Das Mitmach-Web hat nach den Lexika auch die Wörterbücher erreicht: Wordia bietet allen, die mit gedruckten Wörterbüchern unzufrieden sind, die Möglichkeit, eigene Definitionen von Vokabeln im Internet zu veröffentlichen – in Form von kurzen, selbstgedrehten Videos. (Wikipedia)

http://www.golem.de/0809/62548-rss.html

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+ Lehrer nutzen das Internet – aber kaum im Unterricht

Friday, 23. May 2008

Die meisten Lehrerinnen und Lehrer nutzen das Internet für die
Unterrichtsvorbereitung. Besonders geeignet erscheint ihnen hierfür eine spezifisch an
Lehrer adressierte Online-Website, die gut aufbereitete Lernmaterialien zur
Unterrichtsvorbereitung bietet. Die Nutzung von Online-Angeboten im Unterricht ist an
deutschen Schulen allerdings noch immer die Ausnahme. Dies bestätigt die MMB-Studie
“Digitale Schule – wie Lehrer Angebote im Internet nutzen” im Auftrag des
Bundesbildungsministeriums.

Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zur Nutzung von Online-Lehrer-Angeboten
durch Lehrer lassen sich in zehn Thesen zusammenfassen:

(more…)

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+ Jimmy Wales: “Man muss den Nutzern einen Grund geben”

Friday, 25. January 2008

“Seit dem Erfolg der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia gilt Wales als Vordenker der digitalen Wissensgesellschaft.” Der Inhalt wird von Usern erstellt (user-genarated-content) und gegenseitig redigiert. “In einem Interview mit der c’t sprach …”
Quellle und weiter: Heise Newsticker http://www.heise.de/newsticker/meldung/102441

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Web 2.0-Pionier O’Reilly und die kollektive Intelligenz des Internets

Friday, 10. August 2007

(openPR) – Technologieschübe kommen über mobile Endgeräte und Spracherkennung

Bonn. Die Vision von der künstlichen Intelligenz wird Wirklichkeit, so Computerbuchverleger und Web 2.0-Pionier Tim O’Reilly tim.oreilly.com/personal_bio.csp im Interview mit der Deutschen Welle www.dw-world.de. Das Leben mit dem Internet sei viel weiter, als manche ahnungslose Nutzer meinten. Und es gebe keinen Weg zurück. O’Reilly ist sich allerdings nicht sicher, ob der nächste große Technologie-Schub mit dem WorldWideWeb verbunden ist. „Wenn wir über unseren Umgang mit Computern reden, verbinden wir das immer noch damit, vor einem Bildschirm zu sitzen und auf einer Tastatur zu tippen. Aber Computer werden immer mehr im Hintergrund verschwinden. Die offensichtliche Veränderung ist zunächst, was ja viele Menschen auch schon beschrieben haben, dass auch mobile Endgeräte oder Mobiltelefone als Plattform dienen. Damit ist auch verbunden, dass Spracherkennung immer besser wird. Oder dass Fotoapparate mittlerweile mit GPS ausgestattet sind. Wenn Sie damit ein Foto machen, ist der Ort automatisch Teil des Fotos und damit Teil der Information, die Sie zum Beispiel auf eine Web-2.0-Anwendung wie flickr stellen. Und plötzlich lernt das globale Gehirn etwas, was Sie gar nicht beabsichtigt haben“, betont O’Reilly.

Microsoft habe eine Software vorgestellt, die Photosynth labs.live.com/photosynth/ heißt. Mit ihr könnten aus aneinander gereihten Digitalfotos 3-D Modelle entworfen werden. Man müsse die Fotos nur mit „Tags“ versehen, also markieren, und jemand anderes nutzt das und führt alles zu einem 3-D Modell zusammen. „Wir bewegen uns also in Richtung künstlicher Intelligenz. Allerdings ist immer noch ein Mensch dahinter, der dem Programm sagt, was es tun soll. Aber das Beispiel zeigt, was mit der Nutzung kollektiver Intelligenz gemeint ist. Wir geben immer mehr Daten in das globale Netzwerk ein, und Menschen schreiben Programme, die neue Verbindungen erstellen. Es ist, als würden die Synapsen des kollektiven Gehirns wachsen. Ich glaube, wir dürfen Überraschungen erwarten“, meint O’Reilly.

Die Informationen aus dem Internet werden nach seiner Erkenntnis auf viele verschiedene Arten zugänglich sein. „Wir denken immer, es gibt Milliarden Computer da draußen – aber das stimmt nicht. Es gibt eigentlich nur einen, und darum geht es im Web 2.0. Alles wird mit allem verbunden. Und was wir heute unter einem Computer verstehen, ist eigentlich nur ein Zugangsgerät zu dem einen weltweiten elektronischen Gehirn, das wir erschaffen“, sagt O’Reilly.

Webexperten halten die Visionen von O’Reilly für realistisch: „So wird die Spracherkennung eine Schlüsseltechnologie sein für den Zugriff auf das vernetzte Weltwissen. Wie häufig hätten wir gerne im Alltag genaue Informationen zu Sportergebnissen, Telefonnummern oder Adressen. Unendlich viele Dinge, die wir, wenn wir gerade im Internet wären sofort ‚er-googlen’ würden. Da das aber in der Freizeit und von Unterwegs selten der Fall ist und der Zugriff über das Handy mit Tastatur oder Touchscreen zu mühselig ist, verzichten wir meistens darauf, unseren Wissenshunger sofort zu stillen. Anders wäre es, wenn wir mit einfachen gesprochenen Suchbefehlen unsere Anfrage starten und die Suche dann bei Bedarf eingrenzen könnten, genauso, wie wir es derzeitig mit der PC-Tastatur und der Maus tun und das ganze jederzeit und von jedem Ort aus“, kommentiert Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge www.semanticedge.de, die Analysen des Web 2.0-Vordenkers. Die fehlenden Bausteine dafür seien jetzt schon verfügbar sein, so dass es nur eine Frage der Zeit seit, bis sich die Menschen weltweit an dieses neue Interface gewöhnt haben. „Die Spracherkennung im personalisierten Diktiermodus ist schon sehr weit gereift, die mobilen Datenzugriffe werden immer schneller und auch Flatrates im Mobilfunk werden vermutlich bald genauso verbreitet sein wie im DSL-Geschäft“, weiß Pape.

Spannender werde es noch, wenn man in der nächsten Generation des Internets, dem SemanticWeb, auf eine gesprochene Frage nicht eine Flut von Weblinks angezeigt bekommt, sondern das Sprachdialogsystem gleich die richtige Antwort gibt. „Viele Informationen liegen bereits strukturiert vor wie Fahrplaninformationen, Telefonnummern, Sportergebnisse oder bewertete Restaurants und sonstige Adressen. Was fehlt ist eine Art Yahoo des ‚Voicewebs’, über das sich jeder personalisiert seine gewünschten Angebote zusammenstellen und über Sprache oder Multimodale Interfaces abfragen kann. Anfänge gab es auch hier schon in den USA mit Voice-Web-Portalen wie Tellme, einer Firma, die gerade von Microsoft aufgekauft wurde. Weltweit arbeiten sehr viele von Entwickler bei Google daran, die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zu verbessern“, resümiert Pape.

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