MeinVZ vom Holzbrink-Verlag ist heute gestartet. Die Lebenszeit der Web2.0er soll damit in die 30+-Generation verlängert werden. Ob generalisierte SocialNetworks eine Chance haben, ist umstritten. Diese haben ihren Sinn in der Erfüllung des Interaktions- und Präsentationsbedürfnisses als Selbstzweck. Spezialisierte Netzwerke erfüllen zudem das Bedürfnis nach Austausch und Kontakt vor dem Hintergrund eines gemeinsamen Themas. Es lässt sich vermuten, dass gerade in den Lebensphasen, in denen Karriere oder Familie im Fokus stehen, die Zeit bzw. das Bedürfnis sich in Selbstzweck-Netzwerken zu engagieren, gering sein wird.
Archive for the 'communities' Category
* Umsatz stieg 2007 um fast ein Drittel auf 85 Millionen Euro
* Prognose für dieses Jahr: Steigerung auf 103 Millionen Euro
* 6,3 Millionen Deutsche pro Monat auf Online-Partnersuche
Berlin, 19. Februar 2008 - Singlebörsen im Internet sind immer gefragter. Die Anbieter konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. 85 Millionen Euro gaben die Deutschen für die Online-Partnersuche aus. Damit liegen Singlebörsen noch vor Musikdownloads. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Grundlage ist eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts Jupiter Research. Für 2008 wird ein weiterer Anstieg auf 103 Millionen Euro erwartet. Auch in anderen Ländern schätzen viele Menschen die Möglichkeiten des Internets, um Wunschpartner anzusprechen: In Westeuropa steigt der Umsatz dieses Jahr von 317 Millionen Euro auf voraussichtlich 393 Millionen Euro.
Rund 6,3 Millionen Deutsche besuchen derzeit pro Monat Online-Singlebörsen. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Comscore für den BITKOM. Europaweit werden die Angebote monatlich von 33,5 Millionen Internet-Nutzern aufgerufen.
Derzeit bieten viele Singlebörsen zwei Formen der Mitgliedschaft an – eine kostenlose und eine gebührenpflichtige. Wer nur ein eigenes Profil einstellen und die Profile anderer ansehen möchte, muss dafür nichts zahlen. Anders sieht es aus, wenn jemand auch Nachrichten verschicken und aktiv Kontakt aufnehmen will. Dafür ist häufig eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erforderlich.
Quelle: http://www.bitkom.org
Heute startete food-monitor.de eine Online-Community zu den Themen Ernährung, Food, Lebensmittelqualität, Ernährungskommunikation und Verbraucherfragen.
food-monitor ist ein Pressedienst mit Portal, Suchmaschine für Ernährungswissen und kostenlosem Newsletter.
Quelle und mehr: http://www.openpr.de/news/183657.html
Last.fm will sich ausschließlich werbefinanzieren und die Benutzerzahlen durch die kostenlose Nutzung in die Höhe treiben.
“Wir wissen, dass Communities, die sich um großartige Inhalte herum aufbauen, zunehmend die Online-Nutzung vorantreiben“, so Leslie Moonves, President und CEO der CBS Corporation, die Last.fm am 30. Mai 2007 übernommen hat. “Wir haben Last.fm erworben, weil Musik eines der besten Medien ist, um eine Online-Community aufzubauen… “
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung von Last.fm auf openPR http://openpr.de/news/183828/Last-fm-launcht-groesste-weltweite-Free-On-Demand-Musikplattform.html
Es mehren sich die Stimmen, die das Web2.0 zwar vorerst noch nicht als gescheitert, jedoch als “korrekturbedüftig” beschreiben.
Auch heute wird wie zu Zeiten der ersten dotcom-Euphorie bei Geschäftsmodellen mit Einnahmen kalkuliert, die weder erbracht, noch seriös geschätzt werden können.
“Für 2008 erwarten wir daher niedrigere Kaufpreise für junge Web 2.0-Unternehmen. Die Werbefinanzierung funktioniert nicht so einfach wie erhofft” so Stefan Winner, CEO des Werbevermarkters Tomorrow Focus oder “Web 2.0 läuft sehr zäh an. Das Medium ist kaum vermarktbar, weil die Nutzer bei ihrer Haupttätigkeit, der Kommunikation, nicht auf die Werbung achten” (Matthias Ehrlich, Chef von United Internet Media) in einem Beitrag auf der F.A.Z. Seite zu lesen.
Auch Jens Kunath, der mit Ad2.0 einen Blogvermarkter starten wollte, hat erkannt, dass das alles nicht so einfach ist (siehe www.ad20.de).
Es gibt aber auch gelungenener Modelle, wie z.B. den Vermarkter für Themen-Foren und Communities adalizer.com. Der Unterschied ist, dass diese Seiten teilweise schon seit 5 Jahren existieren, sie eine stabile Usergemeinde haben und führend in dem jeweiligen Thema sind. Es werden Standardwerbeformen angeboten, die den Usern geläufig sind und deren Akzeptanz gegeben ist. Auch dem Thema Vertrauen wird Rechnung getragen. Persönliche Daten werden erst gar nicht abgefragt. Das Ganze ist nicht spektakulär und neu, fußt aber auf stabilen Fundamenten.
Quellen:
http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/01/20/vvv.aspx
http://www.jenskunath.eu/
http://openpr.de/news/166038/Klickzahlen-von-Communities-veroeffentlicht.html
hat ebenfalls
Frankfurt am Main, 18.01.2008: Web 2.0 verändert die Firmenkommunikation.
Web 2.0-Kongress am 16. und 17. April 2008 in den Rhein-Main Hallen, Wiesbaden, mit Berichten von Google, MySpace, Daimler, Amazon und StudiVZ
Allen kritischen Stimmen zum Trotz behaupten sich Web 2.0-Portale im Markt. Daneben setzen immer mehr Unternehmen Web 2.0-Anwendungen für das firmeneigene Wissensmanagement oder zur Verbesserung der internen Prozesse ein. Wie Unternehmen das Web 2.0 für die Kommunikation nach innen und außen nutzen, zeigt der Web 2.0-Kongress der IIR Deutschland GmbH am 16. und 17. April 2008 in den Rhein-Main-Hallen Wiesbaden.
Marketing 2.0: Was bringen Google, MySpace und Co.?
Communities und die Interaktion mit, aber auch zwischen den Kunden werden das Marketing in den kommenden Jahren bestimmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Brand Science Institute in seiner Studie “Marketingtrends 2007″. Neben eigenen Unternehmensportalen und Blogs werden zunehmend auch soziale Webseiten wie MySpace, studiVZ und Xing als Werbeplattformen interessant - nicht zuletzt, da die Mitglieder solcher Seiten Datenspuren und Informationen über sich und ihre Vorlieben hinterlassen.
Nach einer Studie des britischen Internet-Dienstleisters Hitwise könnten die Social Networks-Betreiber sogar bald den großen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo weitere Marktanteile abnehmen. Schon heute leiteten die Social Networks 7,7 Prozent des gesamten Internetverkehrs an andere Websites weiter und seien damit der zweitgrößte Traffic-Lieferant nach den Suchmaschinen. (Internet World Business 17.01.2008)
+ MySpace
MySpace ist nach eigenen Angaben mit weltweit 200 Millionen Mitgliedern die größte Community. Erst im September ist Joel Berger angetreten, um als neuer Deutschlandchef die Reichweite von MySpace.de auszudehnen und die Werbeumsätze zu steigern. “Mein Ziel: MySpace zur Nr. 1 aller Websites in Deutschland zu machen”, so Berger in einer Presseerklärung vom 21. September 2007. Auf dem Web 2.0-Kongress wird er erläutern, was er bisher für sein Unternehmen erreicht hat und wie erfolgreich sich einzelne Marken auf MySpace präsentieren. Zudem wird er kritisch beleuchten, ob sich Social Networking als nachhaltiger Trend behaupten wird.
+ Google
Google dominiert den Markt der Internetsuche: Weltweit hält das Unternehmen einen Marktanteil von 60 Prozent - gefolgt von Yahoo mit 14 Prozent und Microsoft mit vier Prozent. (Handelsblatt, 4.11.2007) Allein im dritten Quartal des Jahres 2007 verdiente der Konzern 1,07 Milliarden Dollar. (Manager-Magazin.de, 19.10.2007) Doch arbeiten bereits andere Anbieter an neuen Suchmaschinen. Erst Anfang Januar ist die Suchmaschine Wikia Search an den Start gegangen. Über die optimale Traffic-Strategie mit Google und Erfolgsfaktoren im Onlinegeschäft spricht Patrick Warnking, Head of Media & Entertainment von Google Deutschland.
+ StudiVZ
Mit 4,7 Millionen Mitgliedern und 153 Millionen Visits zählt StudiVZ zu den derzeit am stärksten genutzten deutschen Online-Netzwerken. Für Proteste sorgte das Portal Ende 2007 mit der Ankündigung, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu ändern. Die Mitglieder müssen nun der Weitergabe ihrer Daten zustimmen. Dazu der CEO Marcus Riecke: “StudiVZ verkauft keine Nutzerdaten seiner Mitglieder an Dritte. Dies wird sich auch durch die Einführung der neuen AGB und Datenschutzregelungen nicht ändern.” StudiVZ würde lediglich Targeting, also auf Zielgruppen abgestimmte Werbung einführen, wie es auf den meisten führenden werbefinanzierten Websites bereits zum Standard gehöre. Werbetreibende, so Riecke, könnten in Zukunft Merkmale auswählen wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Universitätsstandort sowie Studienfachrichtung und ihre Werbung auf StudiVZ mithilfe dieser Kriterien steuern. Auf dem Web 2.0-Kongress spricht der CTO des Portals, Dennis Bemmann, über den Aufbau des sozialen Netzwerks.
+ Wegbereiter Amazon
Amazon.com wird oft angeführt als einer der Wegbereiter des Web 2.0: Mit seiner Idee, die Kunden Produktempfehlungen schreiben zu lassen, zählte der Onlinebuchhändler zu den Ersten, die nutzergenerierte Inhalte ermöglichten. Der CTO von Amazon, Dr. Werner Vogels, ist davon überzeugt, dass das “One-size-fits-all”-Paradigma ausgedient habe. Wie er im Herbst 2007 in einem Gastbeitrag an der Universität Wien erklärte, sei bei Amazon.com längst eine Vielzahl von Systemen im Einsatz, wobei jedes einzelne für spezielle Aufgaben optimiert worden sei. Auf dem Web 2.0-Kongress erläutert der Experte Web Scale Computing und On-Demand-Ressourcenmanagement.
Enterprise 2.0 - wie Firmen Web 2.0 für den internen Informationsfluss und das Wissensmanagement nutzen
Neben dem Marketing sind auch die Mitarbeiterkommunikation und die Unternehmens-IT von den neuen Tendenzen im Internet betroffen: Wie die Computerwoche berichtet, würden sich Firmen künftig von den bisher statischen Sites mit wenigen Möglichkeiten der Benutzerinteraktion verabschieden und zunehmend offene und kommunikative Anwendungen implementieren. Schon heute erwarteten manche Angestellte an ihren Arbeits-PCs ähnliche Gestaltungsfreiheiten und Anwendungen, wie sie sie vom öffentlichen Internet kennen. (Computerwoche, 19.12.2007) Laut dem Report “Web 2.0 in Unternehmen” des Analyse- und Beratungshauses Berlecon seien aber immer noch viele Unternehmen zurückhaltend beim Einsatz von Web 2.0-Anwendungen.
Über ein firmeninternes Wiki ermöglicht zum Beispiel die Fraport AG ihren Mitarbeitern, Wissen über das Unternehmen und über das Thema Luftverkehr zu sammeln und auszutauschen. Mehr als 300 Nutzer haben sich seit dem Start im Jahr 2007 als Autoren angemeldet und seither gemeinsam über 1 000 Artikel geschrieben. Helmut Sins von Fraport wird das Skywiki anhand einer Live-Demonstration vorstellen und die optimale Vorgehensweise bei der Einführung eines Wikis erläutern.
Auch in der Automobilbranche hat das Web 2.0 Einzug gehalten: Vor drei Monaten startete Daimler seinen ersten Unternehmensblog. Der Autokonzern reagiere damit auf das große Interesse an seinen Produkten, wie Uwe Knaus, der Leiter des Blogs, gegenüber dem Handelsblatt feststellte: “Auf unserem Blog bekommt Daimler ein Gesicht.” In den ersten drei Wochen habe der Daimler-Blog mehr als 60 000 Seitenabrufe gezählt, “obwohl wir keine Werbetrommel gerührt haben.” (Handelsblatt 16.11.07) Knaus wird auf dem Web 2.0-Kongress über das Ziel des Blogs, die Prozesse, die Resonanz und die Erfahrungen berichten.
Auch Siemens, Sixt und SAP werden darüber sprechen, wie sie Web 2.0-Anwendungen in ihrer Kommunikation verankert haben
Quellle: Pressemitteilung des Unternehmens: http://www.iir.de/?target=pressemitteilungen&id=500
Laut “Wallstreet Journal” kauft der US-Medienkonzern Liberty Media Bodybuilding.com für über 100 Millionen Dollar.
Bobybuilding.com ist Informationsportal, Shop und Community und mit 200.000 Unique Visitors pro Tag die angeblich größte Website für Bodybuiding und Fitness.
www.bodybuilding.com
Quelle:
http://online.wsj.com/article/SB119967151603271405.html?mod=hpp_us_whats_news
Monster Worldwide Expands Reach Through Strategic Acquisition of Online Community Sites
Acquires Affinity Labs Inc. to Increase Presence in Growing Vertical Markets
New York, January 4, 2008 — Monster Worldwide, Inc. (NASDAQ:MNST) announced today a strategic acquisition that will increase its presence in several professional and vocational online communities. As part of its longer-term growth strategy, Monster has acquired Affinity Labs Inc., a development stage company that operates a portfolio of professional and vocational communities for people entering, advancing and networking in certain dedicated occupations. Affinity’s network of vertical community sites will provide Monster’s overall user and job seeker base relevant content and community features while enabling the Company to increase its online advertising services to a larger, targeted customer base.
Sal Iannuzzi, Monster’s Chairman and Chief Executive Officer, said, “We believe Affinity’s model complements the core Monster business and significantly enhances our presence in key verticals within the online vocational and networking market. Our investment in Affinity provides Monster with an efficient vehicle for developing future revenue streams in vibrant career fields while permitting us to actively invest in product, technology and brand support in our core business. The addition of Affinity Labs to the Monster family will benefit both job seekers and customers in the vertical markets where Affinity operates.”
Affinity uses a technology platform that allows for rapid development cycles and scalability in servicing multiple high growth career fields. Currently, Affinity operates 7 professional and career oriented networks that include law enforcement, healthcare, education, government and technology. The combination of Monster and Affinity Labs will enhance Monster’s service offering to job seekers by providing highly relevant content through career guides, industry job searches, trade news and social networking. Employers will also benefit by having efficient access to a targeted pool of job candidates in desirable career fields. Monster and Affinity were parties to an agreement, signed early in 2007, that leveraged Monster’s advertising sales force and allowed job seekers access to Affinity’s portfolio of sites when registering for a MyMonster account.
Affinity Labs is led by Christopher Michel, the founder of Military.com, which was acquired by Monster in 2004 and has become the leading vertical portal for military personnel and their families. Mr. Michel will join the Monster executive team and report directly to Mr. Iannuzzi.
The purchase price for the transaction was approximately $61 million in cash. The Company does not anticipate the acquisition having a material impact on financial results in 2008. Monster was advised by Goldman, Sachs & Co. on the transaction.
Contacts
Investors: Robert Jones, (212) 351-7032, bob.jones@monsterworldwide.com
Media: Tara Murray, (978) 461-8126, tara.murray@monster.com
About Monster Worldwide
Monster Worldwide, Inc. (NASDAQ: MNST), parent company of Monster®, the premier global online employment solution for more than a decade, strives to bring people together to advance their lives. With a local presence in key markets in North America, Europe, and Asia, Monster works for everyone by connecting employers with quality job seekers at all levels and by providing personalized career advice to consumers globally. Through online media sites and services, Monster delivers vast, highly targeted audiences to advertisers. Monster Worldwide is a member of the S&P 500 Index and the NASDAQ 100. To learn more about Monster’s industry-leading products and services, visit www.monster.com. More information about Monster Worldwide is available at www.monsterworldwide.com.
About Affinity Labs, Inc.
Founded in 2006, Affinity Labs operates a portfolio of professional and vocational communities for people entering, advancing and networking in today’s fast-growing career fields. The company is backed by The Mayfield Fund and Trinity Ventures. The current sites operated are as follows:
* PoliceLink: www.policelink.com
* FireLink: www.firelink.com
* GovCentral: www.govcentral.com
* NursingLink: www.nursinglink.com
* ArtBistro: www.artbistro.com
* TechCommunity: www.techcommunity.com
* TheApple: www.theapple.com
Quelle: http://www.affinitylabs.com/news/monster_worldwide_acquisition/
Analyse der wachstumsstärksten Online-Brands 2007
Nürnberg, 27. Dezember 2007 Social Websites haben 2007 Hochkonjunktur. Den größten Besuchersprung in diesem Jahr machte das Internetportal schülerVZ mit einem Wachstum von rund 330 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderanalyse von Nielsen Online für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Internetmarktforschungsunternehmen veröffentlicht heute die Websites, die unter deutschen Surfern den größten Publikumszuwachs verbuchen. Der Social Bookmarking-Dienst Mister Wong (+140 Prozent) folgt bereits auf Platz Drei im Ranking. Über den Dienst lassen sich Bookmarks zu Lieblingswebseiten speichern, jenseits des heimischen Computers abrufen und mit anderen Usern teilen. Auch das Studentenportal studiVZ zählt mit einem Besucherwachstum von 120 Prozent bereits zu den wachstumsstärksten Internetseiten in Deutschland. Über drei Millionen Nutzer (Unique Audience) besuchten im November 2007 die Website.
In den USA überträgt sich der Social-Network-Trend immer mehr auf den E-Commerce. Im US-Ranking liegen Brands vorne, die auf das Motto „Shopping gone social“ setzen: Die Lifestyle-Sites von Glam Media verzeichneten beispielsweise seit März prozentuale Besucherzuwächse von mehr als 1.300 Prozent auf eine Unique Audience von insgesamt 16,5 Millionen im November. Unter dem thematischen Dach Mode, Lifestyle und Prominenz verbindet Glam.com Social Networking-Funktionen und nutzergenerierte Inhalte mit redaktionell hochwertig aufbereiteten Artikeln und direkt bestellbaren Produktangeboten.
Zu den Wachstumsgewinnern des Jahres in Deutschland gehört auch das Tarif-Portal „Verivox“, das tagesaktuell eine Vielzahl von Energie- und Telekommunikationstarifen listet und Vergleichsrechner bereitstellt. Stefan Raum, Vice President Central Europe von Nielsen Online kommentiert: „Das Internet spielt seine Stärken aus. Der Öl- und Energiepreisschock und die erhöhte Wechselbereitschaft zu Billig- und Ökostromvertreibern spiegeln sich auch in den Besucherzahlen wider. Nirgendwo kann man schneller und umfassender Informationen sammeln, Erfahrungen austauschen und Preise vergleichen.“
Betrachtet man das absolute Wachstum, gehören die Versandhändler Quelle, Neckermann, OTTO und Amazon zu den Gewinnern. Die Internetseiten verzeichneten von Januar bis November zweistellige Besucherzuwächse. Allen voran die Website von Quelle deren Unique Audience um 3,5 Millionen (+73 Prozent) auf 8,4 Millionen stieg. Bei Neckermann stieg die Nutzeranzahl um 1,8 Millionen (+44 Prozent) auf insgesamt 5,9 Millionen. OTTO verzeichnete mit zusätzlichen 1,5 Millionen Besuchern (+28 Prozent) insgesamt eine Unique Audience von 6,6 Millionen im November. „Der BVDW schätzt, daß allein im Weihnachtsgeschäft mehr als fünf Milliarden Euro Online ausgegeben werden. Online-Shoppen ist zum festen Bestandteil der weihnachtlichen Vorbereitung geworden. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten des Internets, um dem Einkaufsstress in überfüllten Innenstädten zu entfliehen. Der deutliche Anstieg der Besucherzahlen über das Jahr und vornehmlich vor Weihnachten wird sich auch 2008 fortsetzen“, so
Raum weiter.
Die Ranglisten wurden von Nielsen Online erstellt, indem die Nutzerzahlen (Unique Audience) der Top 250 Online-Brands in Deutschland im November 2007 mit den Nutzerzahlen vom Januar 2007 verglichen wurden. Für Websites, die erst nach Januar 2007 von ausreichend vielen Personen besucht wurden, stellte jeweils die erste repräsentative Monatszahl die Vergleichgrundlage dar.
Über Nielsen Online
Nielsen Online, ein Service von The Nielsen Company, liefert umfangreiche und unabhängige Messungen und Analysen von Online-Nutzern und -Werbung, Video, nutzergenerierten Inhalten und Konsumentenverhalten. Diese waren bisher unter den Marken Nielsen//NetRatings und BuzzMetrics bekannt. Mittels qualitativ hochwertigen, technologiebasierten Produkten und Dienstleistungen ermöglicht Nielsen Online seinen Kunden, wichtige Geschäftsentscheidungen im Hinblick auf das Internet, digitale Medien und Marketing auf eine solide Informationsbasis zu stützen. Für nähere Informationen besuchen Sie bitte www.nielsen-online.com.
Über The Nielsen Company
The Nielsen Company ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen und anerkannten Marken in den Bereichen Marketing Information (ACNielsen), Media Information (Nielsen Media Research), Daten und Analysen zum Onlinemarkt (Nielsen Online, bestehend aus NetRatings und BuzzMetrics), detaillierte Einsichten in die Mobilbranche (Nielsen Mobile), Businessmedien (Billboard, The Hollywood Reporter, Adweek) und Fachmessen. Das Unternehmen ist in über 100 Ländern aktiv. The Nielsen Company befindet sich in Privatbesitz und verfügt über Zentralen in Haarlem (Niederlande) und New York (USA). Nähere Informationen finden Sie unter www.nielsen.com.
Quelle: Pressemitteilung des Unternehmens gelesen auf marketing-boerse.de
Social-Networking-Funktionen kurbeln Wachstum an
New York (pte/22.12.2007/13:15) - Online-Kochseiten verbuchen ein enormes Wachstum und entwickeln sich zum neuen Hype in punkto Social Networking. Angetrieben von zahlreichen Web-2.0-Funktionen wie Blogging, Videos und Internetforen wird das Online-Kochen zum Massentrend. Wie BusinessWeek.com berichtet, zeigt sich am Beispiel der Kochportale besonders gut, wie die Idee des User-generated-Content funktionieren kann und Nutzer Web-Applikationen verwenden, um andere anzusprechen und für ihre persönlichen Seiten zu begeistern. Laut Erhebungen von Nielsen Online http://www.nielsen-online.com haben sich allein im November mehr als 58 Mio. Menschen auf Rezept- und Kochseiten registriert. Damit sind die lukullischen Portale inzwischen neben Social Networking selbst eine der größten Kategorien im Internet.
Viele große Koch-Webseiten haben im Laufe des Jahres ihre Auftritte überarbeitet und zahlreiche Social-Networking-Funktionen hinzugefügt, um dem Trend der Zeit zu entsprechen. Dadurch bekommen die Nutzer die Möglichkeit, nicht mehr nur Rezepte auszutauschen, sondern auch Koch-Videos online zu stellen, eigene Profile zu erstellen und sich selbst umfassend als Küchenchefs zu präsentieren. Yahoo beispielsweise, das im November 2006 eine eigene Kochseite gestartet hatte, entwickelte zuletzt ein Widget, das Facebook-Nutzern erlaubt, Rezepte untereinander auszutauschen. Die von Condé Nast betriebene Plattform Epicurious.com http://www.epicurious.com wiederum startete einen Contest für nutzergenerierte Videos.
Die neuen Funktionen, die das Web 2.0 mit sich gebracht hat, bescheren den Kochportalen bemerkenswerte Zuwächse. US-Seiten wie Allrecipes.com und Epicurious.com verbuchten etwa im November ein Besucherwachstum von 20 Prozent, obwohl es die Plattformen schon seit mehr als einem Jahrzehnt gibt. Auch die Werbekunden nehmen Notiz vom Cyber-Cooking-Trend und mittlerweile zeigen sich nicht mehr nur Vertreter aus der Lebensmittelbranche interessiert. Im vergangenen Monat waren vielmehr General Motors, Delta Airlines, PNC Bank und T-Mobile die Top-Vier-Werbekunden im Bereich Essen und Kochen.
Die Online-Werber beschränken sich zudem nicht mehr auf die reine Anzeigenschaltung, sondern versuchen ebenfalls den Social-Networking-Trend aufzugreifen. So ist es keine Seltenheit mehr, dass Video- oder Fotowettbewerbe gesponsert werden. Unlängst fungierte der Lebensmittelriese Kelloggs als Geldgeber bei einem Foto-Contest auf Allrecipes.com. Aber nicht nur in den USA, auch hierzulande boomt das Geschäft mit Kochportalen und Rezept-Suchseiten und immer mehr Internetunternehmen bringen ihre eigenen Angebote in dem Bereich auf den Markt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060816024 ). Allein das von Lycos betriebene Portal Chefkoch.de http://www.chefkoch.de zählt derzeit rund 1,8 Mio. Unique User und über sechs Mio. Visits monatlich.
Quellle: Pressetext: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=071222006



