Archiv für die Kategorie „gesellschaft-medizin“

Erster Webbrowser für Frauen

Tuesday, 3. November 2009

gelesen auf internet-world-business

Die Schweizer Frauenzeitschrift Annabelle hat anlässlich des Relaunchs ihrer Website auch gleich einen eigenen Browser in Form eines modifizierten Internet Explorer 8 herausgebracht.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Backoffice/Erster-Webbrowser-fuer-Frauen

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Userinnen wollen Kosmetik online kaufen

Tuesday, 3. November 2009

gelesen auf internet-world-business

Kosmetikhersteller haben im Internet noch Potenzial: 58 Prozent der deutschen Userinnen besuchen Websites zum Thema Schönheit und Kosmetik, ein Drittel möchte Produkte online kaufen.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Zahlen-Studien/Userinnen-wollen-Kosmetik-online-kaufen

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Jedes zweite Kind hat ein Handy

Thursday, 17. September 2009

* Vier von fünf jungen Nutzern fotografieren mit dem Mobiltelefon
* Am Sonntag ist Kindertag – BITKOM-Tipps für das erste Handy

Berlin, 17. September 2009 – Jedes zweite Kind von 6 bis 13 Jahren hat heute ein Handy (52 Prozent). Für Jugendliche bis 19 Jahre ist ein Mobiltelefon inzwischen selbstverständlich: 95 Prozent sind unterwegs erreichbar. Das hat der BITKOM anlässlich des Kindertags mitgeteilt, der in vielen Bundesländern am 20. September gefeiert wird. Die Angaben basieren auf den aktuellen „KIM“- und „JIM“-Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). „Ob es um Verabredungen geht oder um Sicherheit auf dem Schulweg – für viele Kinder und ihre Eltern ist das Handy nicht mehr wegzudenken“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Junge Nutzer begeistern sich besonders für die Multimedia-Fähigkeiten moderner Mobiltelefone. „Niemand nutzt die Zusatzfunktionen von Handys so intensiv wie Kinder und Jugendliche“, erklärt Prof. Scheer. Rund 80 Prozent der 10- bis 17-jährigen Nutzer fotografieren mit ihrem Handy. Das zeigt eine neue Studie des Instituts Techconsult für BITKOM. Drei Viertel der jungen Nutzer hören Musik im MP3-Datenformat, und mehr als jeder zweite sieht sich Videos auf dem Mobiltelefon an.

Mit besonderen Angeboten und Tipps haben Mobilfunk-Anbieter auf die Bedürfnisse junger Kunden reagiert. Der BITKOM gibt einen Überblick, was Kinder und Eltern bei der Handynutzung beachten sollten:

1. Ein kindgerechtes Gerät aussuchen
Multimedia-Funktionen und schickes Design sind vielen Kindern und Jugendlichen wichtig. Damit punkten heute auch Handys der Einsteigerklasse. Wenn Eltern ein Mobiltelefon für ihren Nachwuchs auswählen, sollten sie auch auf die Bedienung achten: Für Handy-Neulinge ist eine übersichtliche Menüstruktur empfehlenswert – auch wenn viele Kinder schnell die technischen Möglichkeiten verstehen. Zahlreiche Geräte sind heute trotz vieler Funktionen gut zu bedienen. Einige Hersteller haben spezielle Kinderhandys im Angebot. Je nach Modell bieten sie eine Notruftaste oder lassen sich orten. Manche lassen sich so konfigurieren, dass nur Nummern von Eltern und Freunden gewählt werden können.

2. Den passenden Tarif wählen
Wenn die Kosten in einem festen Rahmen bleiben sollen, ist ein Prepaid-Tarif besonders geeignet. Dabei kaufen Kinder oder Jugendliche ein Handy-Guthaben, das vom Taschengeld bezahlt wird. Sie können so lange telefonieren, bis der Betrag verbraucht ist. Vorteil: Überraschend hohe Rechnungen sind ausgeschlossen. Erreichbar bleibt der Nachwuchs auch ohne Guthaben, und ein Notruf per 112 lässt sich ebenfalls gratis absetzen. Eine Alternative zu den Prepaid-Angeboten sind spezielle Kindertarife einiger Netzbetreiber und Provider. Dabei lassen sich teure Sondernummern sperren oder die Eltern sind gratis erreichbar. Kinder und Eltern sollten den Tarif gemeinsam auswählen, denn er sollte zum Nutzungsverhalten passen. Manche junge Nutzer telefonieren lieber, andere bevorzugen SMS oder möchten per Handy Web-Dienste nutzen.

3. SMS und MMS sinnvoll einsetzen
SMS sind die beliebteste Zusatzfunktion – 100 Prozent der jungen Handy-Nutzer tippen Kurznachrichten. Viele nutzen dabei Abkürzungen: So steht „bg“ für „breites Grinsen“, „gn8“ für „gute Nacht“ und „bbb“ für „bye, bye, baby“. Eine kurze Info an Freunde per SMS ist praktisch und günstig. Längere Absprachen sind aber als Gespräch oft billiger. Für Aufklärung sorgt die Preisliste des eigenen Handyanbieters – sie hilft, die richtige Kommunikationsform zu wählen. Das gilt auch für Multimedia-Nachrichten (MMS), mit denen zum Beispiel Fotos verschickt werden können. Sie kosten deshalb mehr als eine reine Textmitteilung. „Kinder können lernen, hier selbst Prioritäten zu setzen“, sagt BITKOM-Präsident Scheer. „Dabei helfen die Infos der Netzbetreiber und Gespräche mit den Eltern.“ Außerdem: Vorsicht, wenn unerwartet eine SMS von Unbekannten kommt, vor allem bei ungewöhnlichen Vorwahlen (z.B. 0137 oder aus dem Ausland). Solche Mitteilungen immer ignorieren – es könnten sich trickreiche Abzocker dahinter verbergen, die zu teuren Rückrufen oder kostspieligen SMS-Chats verleiten wollen.

4. Kostenkontrolle bei Klingeltönen und Musik-Downloads
Viele Jugendliche begeistern sich für die neuesten Hits und wollen sie als Klingelton oder MP3-Datei auf dem Handy abspielen. Zahlreiche Unternehmen bieten Songs zum Download an – per SMS oder über einen mobilen Internet-Zugang. Junge Nutzer sollten die Angebote zuerst gründlich vergleichen – und dann bewusst entscheiden, ob sie einen einzelnen Klingelton bestellen wollen oder ein längerfristiges Abo. Seit Oktober 2006 sind Klingelton-Abos der maßgeblichen Anbieter besonders leicht kündbar: einfach per SMS. Darauf haben sich rund 30 Unternehmen in einer Selbstverpflichtung geeinigt. Vor Abschluss eines Abos senden sie zudem eine SMS, die nochmals den Preis nennt. Erst nach einer Bestätigung durch den Nutzer kommt das Abo zustande. So wird sichergestellt, dass sich Jugendliche über die Kosten im Klaren sind. Seit 2007 gibt es dazu auch eine gesetzliche Regelung.

5. Handy vor Missbrauch schützen
Wenn das Handy verloren geht oder gestohlen wird, soll damit niemand telefonieren können. Empfehlung: Einen PIN-Code aktivieren, der nicht allzu einfach ist. Das Handy sollte die PIN oder einen so genannten Sicherheitscode auch abfragen, wenn die SIM-Karte gewechselt wird. Dann kann es niemand mit einer anderen Karte nutzen. Im Fall eines Diebstahls sollte man nicht nur die Polizei informieren, sondern zuerst den Netzbetreiber. Er kann die SIM-Karte sperren. Tipp: Die Seriennummer des Handys (IMEI) notieren, die mit der Tastenkombination *#06# abgefragt werden kann. Dann kann das Gerät dem Eigentümer zugeordnet werden, wenn es wieder auftaucht.

gelesen auf bitkom

http://www.bitkom.org/de/presse/8477_61083.aspx

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+ Kommunikation für Jugendliche im Internet am Wichtigsten

Sunday, 30. November 2008

Sorgloser Umgang mit persönlichen Informationen

Stuttgart, 28. November 2008 – Jugendliche verbringen nach eigener Schätzung
fast die Hälfte ihrer Nutzungszeit im Internet mit „Kommunikation“, der Rest
verteilt sich fast gleichmäßig auf die Bereiche „Information“, „Spiele“ oder auf
„Unterhaltungsangebote“ wie Musik, Videos oder Filme. Besonders intensiv
werden Online-Communities wie „schülerVZ“ genutzt, dort und auch sonst im
Internet hinterlassen die Jugendlichen in großem Umfang persönliche Spuren.
Das sind Ergebnisse der JIM-Studie 2008, die heute in der Mannheimer Pop-
akademie vorgestellt wurde.

Fast drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen Internet-Nutzer haben inzwischen Er-
fahrungen mit Online-Communities gemacht, 41 Prozent besuchen diese Platt-
formen täglich, weitere 16 Prozent mehrmals pro Woche. Von den täglichen
Nutzern schaut sich die Hälfte sogar mehrmals am Tag in der Community um.
45 Prozent der Jugendlichen waren schon einmal bei „schülerVZ“, mit Abstand
folgen Angebote wie „studiVZ“ (12 %), „MySpace“ (10 %) oder „ICQ“ (7 %).

Ob auf Plattformen wie „schülerVZ“ oder auf der eigenen Homepage – Jugend-
liche gehen recht unbedarft mit persönlichen Angaben im Internet um. Drei
Viertel der Internetnutzer haben Informationen zu ihren Vorlieben oder Hob-
bies online gestellt. Weit verbreitet ist auch Bild- oder Fotomaterial, auf dem
die Befragten selbst zu sehen sind (60 %) oder Freunde bzw. Familienmitglie-
der (46 %). Auch die eigene E-Mail-Adresse ist bei mehr als 40 Prozent im In-
ternet einsehbar, knapp ein Drittel hat die Nummer ihres Instant Messengers
eingestellt. Mehr Zurückhaltung gibt es bei Handy- oder Festnetznummern, die
nur sieben Prozent im Internet angegeben haben. Mädchen präsentieren häu-
figer als Jungen Bilder von sich und Dritten im Netz, Jungen geben zu einem
größeren Anteil die E-Mail-Adresse oder die Nummer für Instant Messaging
preis.

Fragt man, wer Zugang zu diesen persönlichen Daten hat, so bestätigen 34
Prozent, dass diese ungeschützt für alle Internetnutzer einsehbar sind. 61 Pro-
zent geben an, dass nur „Freunde“ an diese Informationen gelangen können.
Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach der „Definition“
von Freunden. Zwar geben fast alle Jugendlichen an, dass es sich hierbei um
Freunde handelt, die sie „richtig“ und nicht aus dem Internet kennen würden,
allerdings ist zu vermuten, dass das „richtig kennen“ von den Jugendlichen
sehr weit gefasst wird. Im Rahmen einer Zusatzbefragung zur JIM-Studie 2008
hatten die Nutzer von Online-Communities im Schnitt etwas mehr als 70
„Freunde“, Mädchen sogar um die 90. Es dürfte sich also eher um Bekannte
oder Freunde von Freunden handeln und weniger um engere Beziehungen, wie
sie der Ausdruck „Freund“ eigentlich impliziert.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medien-
pädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich durchführt. Die
repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der 12- bis 19- Jährigen in
Deutschland ab. Hierzu werden pro Jahr gut 1.200 Jugendliche befragt.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der
Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszent-
rale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der
Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR).

Quelle: http://www.mpfs.de

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+ Welche ist Deutschlands schlaueste Schule?

Thursday, 13. November 2008

gelesen auf internet-world-business

Windows Live Messenger sucht “Deutschlands schlaueste Schule” und veranstaltet dazu das Wissensquiz “Live Battle”.
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Etats/Welche-ist-Deutschlands-schlaueste-Schule

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+ Mysuperpets.de lockt Kinder ab vier ins Internet

Monday, 10. November 2008

gelesen auf internet-world-business

Die My Super Pets GmbH präsentiert zum Weihnachtsgeschäft eine neue Möglichkeit, wie Kinder ab vier Jahren sicher im Internet surfen können.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Mysuperpets.de-lockt-Kinder-ab-vier-ins-Internet

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+The internet and cell phones have become central components of modern family life.

Wednesday, 22. October 2008

Traditional nuclear families use the internet and cell phones to create a “new connectedness” that revolves around remote interactions and shared online experiences

WASHINGTON — The internet and cell phones have become central components of modern family life. Among all household types, the traditional nuclear family has the highest rate of technology usage and ownership.

A national survey of 2,252 adults by the Pew Internet & American Life Project has found that households with a married couple and minor children are more likely than other household types — such as single adults, homes with unrelated adults, or couples without children – to have cell phones and use the internet.

# 89% of married-with-children households own multiple cell phones, and nearly half own three or more mobile devices.
# 66% of married-with-children households have a high-speed broadband internet connection at home, well above the national average for all households of 52%.
# Both spouses and at least one child go online in 65% of married-with-children households.
# 58% of married-with-children households contain two or more desktop or laptop computers.

The survey shows that these high rates of technology ownership affect family life. In particular, cell phones allow family members to stay more regularly in touch even when they are not physically together. Moreover, many members of married-with-children households view material online together.

“Some analysts have worried that new technologies hurt family togetherness, but we see that technology allows for new kinds of connectedness built around cell phones and the internet,” noted Tracy Kennedy, author of a new report about the survey called “Networked Families.”

“Family members touch base with each other frequently with their cell phones, and they use those phones to coordinate family life on the fly during their busy lives.”

# 70% of couples in which both partners own a cell phone contact each other daily to say hello or chat; 54% of couples who have one or no cell phones do this at least once a day.
# 64% of couples in which both partners own a cell phone contact each other daily to coordinate their schedules; 47% of couples who have one or no cell phones do this at least once a day.
# 42% of parents contact their child/children on a daily basis using a cell phone, making cell phones the most popular communications tool between parents and children.

Kennedy added: “A lot of families treat the internet as a place for shared experiences. They don’t just withdraw from the family to their own computer for private screen time. They often say, ‘Hey – look at this!’ to others in the household.”

Some 52% of internet users who live with a spouse and one or more children go online with another person at least a few times a week. Another 34% of such families have shared screen moments at least occasionally.

Overall, respondents in this survey see much upside and little downside in the way new technologies have affected the quality of their communications with others.

When asked if the internet and cell phones had made family life different for their current family compared with the family in which they had grown up, 25% said their family today is closer than their family when they were growing up, 11% said their family today is not as close as families in the past, and 60% said that new technologies have not made their family any more or less close than their family in the past.

However, the benefits of the internet and cell phones are somewhat counterbalanced in some families by their contribution to the speed of modern life and their role in blurring the lines between “work” and “home” life. Some 11% of employed internet users say the internet has increased the amount of time they spend working from the office, and 19% say it has increased the amount of time they spend working from home.

“Families are becoming networks,” argued Prof. Barry Wellman of the University of Toronto and an author of the study. “Each household member can be her own communications hub and that changes things inside and outside the household. Family members are neither isolated individuals nor traditional actors in Fun with Dick and Jane homes. Rather, their households are active sites of the interplay of individual activity and family togetherness.”

In other findings:

# In the face of busy schedules and many demands on their time, Americans frequently prize their time with family members over recreational activities and relaxation. While 55% of adults are very satisfied with the amount of time they spend with their families, just 35% are very satisfied with the amount of time they are able to spend on hobbies, clubs and other activities.

# Employment plays a key role in how Americans spend their time. Individuals who are employed (whether full or part time) have lower levels of satisfaction with the time they have available for family, friends and relatives, hobbies and clubs, and relaxation.

# While 74% of all adults watch TV nearly every day, television continues to lose ground to the internet—particularly among young adults. Just 58% of 18-29 year olds watch TV almost every day, and 29% say that they now watch less TV as a result of the internet.

# Internet users socialize just as frequently as non-users. Indeed, even intense internet users (i.e. those who go online from home several times a day) are no less likely to socialize with friends than those who go online less frequently and those who do not go online at all.

Quelle: http://www.pewinternet.org

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+Talking Points funkt Ortsinformationen

Saturday, 4. October 2008

gelesen auf golem

Wissenschaftler der Universität von Michigan in Ann Arbor haben ein Bluetooth-basiertes Orientierungssystem entwickelt, das sich an Blinde und Sehende richtet. Kleine Sender, die an Geschäften, Sehenswürdigkeiten oder anderen wichtigen Orten angebracht werden, schicken Informationen auf mobile Endgeräte. Nutzer sollen die Möglichkeit bekommen, die Angebote über das Internet zu kommentieren und bewerten. (Barrierefreiheit, RFID)

http://www.golem.de/0809/62580-rss.html

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+ Neun von zehn jungen Deutschen haben Web-Zugang

Tuesday, 23. September 2008

gelesen auf bitkom

http://www.bitkom.org/de/presse/8477_54062.aspx

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+ Internetmobbing gegen Lehrer

Tuesday, 27. May 2008

Philologenverband kritisiert Untätigkeit einzelner Bundesländer

Seit dem Alarmruf des Deutschen Philologenverbandes vor einem Jahr, mit dem auf das expandierende Phänomen des Internet-Mobbings gegen Lehrkräfte erstmalig öffentlich hingewiesen wurde, hat sich nach DPhV-Beobachtungen die Tendenz zur Diffamierung und Bloßstellung von Lehrern auf Internet-Plattformen, Videobörsen und in Chatforen weiter verstärkt.

Der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger schätzt, dass inzwischen an fast jeder weiterführenden Schule solche Vorfälle vorkommen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass rund 60.000 Lehrerinnen und Lehrer mindestens schon einmal Opfer solcher Attacken waren. Die Fälle, die von den Rechtsschutzreferaten des Verbandes betreut wurden, seien deutlich gestiegen.

„Offensichtlich stehen wir erst am Beginn einer Entwicklung wie in England und den USA, wo inzwischen ein Viertel der Lehrerschaft von solchen Vorfällen betroffen ist. Leider ist es bislang nicht gelungen, durch verstärkte Information und Aufklärung von Schülern und Eltern eine wirksame Prävention zu betreiben. Nach wie vor ist einem Teil der Schülerschaft nicht klar, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist“, sagte der DPhV-Vorsitzende.

Meidinger betonte aber auch, dass diese Vorfälle nur von einer verschwindenden Minderheit von Schülern ausgingen. Heftige Kritik übte der Verbandsvorsitzende an der Mehrzahl der Länderregierungen, die ihrer Fürsorgepflicht für Lehrer kaum nachkämen. Positive Ausnahmen seien Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, die ein Netz von Ansprechpartnern und Unterstützungsleistungen installiert hätten.

Meidinger wiederholte seine Forderung, das deutsche Telemediengesetz nachzubessern. Es genüge nicht europäischen Standards. Nach wie vor stelle das deutsche Medienrecht die Internetplattform-Betreiber von einer Mithaftung frei und leiste damit dem Rechtsmissbrauch Vorschub.

Quelle: http://www.dphv.de

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+ Studie: Mediennutzung von Kindern in UK

Friday, 23. May 2008

Eine britische Studie, die 2.000 Kinder zwischen 8 und 15 sowie deren Eltern befragte, zeigte folgende Ergebnisse:

Schlüsselmedien, wie TV, Spielekonsolen und Internet sind bereits bei den Kindern ab 5 Jahren etabliert. Mit zunehmendem Alter gewinnt die Nutzung von Handy und Internet stärker an Bedeutung.
Gerade das Internet hat seit 2005 immer mehr Einzug in Kinderzimmer gehalten (3% 2005 im Vergleich zu 9% in 2008 bei den Kindern zwischen 8 und 11 Jahren und von 13% zu 20% bei den 12-15jährigen).
Kinderzimmer werden immer mehr zu multi-media-centern. 12-15-Jährige haben im Durchschnitt sechs Medien im Ihrem Zimmer, 8-11-Jährige schon vier. Zweidrittel der Kinder schauen TV oder surfen im Netz in ihrem Zimmer ohne ihre Eltern.

Quelle und mehr: http://www.ofcom.org

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+ Barrierefreiheit ist ein Meilenstein auf dem Weg zum Internet der Zukunft

Wednesday, 7. May 2008

Erste Studie im deutschsprachigen Raum: Menschen mit Behinderung nutzen das Internet und Web 2.0-Angebote weitgehend selbständig / Mehr als 2.500 Zuschauer verfolgen Einfach für Alle-Fachtagung der Aktion Mensch im Internet / BIENE Wettbewerb für die besten barrierefreien Webseiten gestartet

»Barrierefreiheit ist ein Meilenstein auf dem Weg zum Internet der Zukunft.« So lautet das Fazit der Einfach für Alle-Fachtagung der Aktion Mensch. Mehr als 300 Expertinnen und Experten waren der Einladung der Aktion Mensch in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen gefolgt, um über »Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet« – so der Tagungstitel – zu diskutieren. Zum Auftakt präsentierte die Aktion Mensch die Ergebnisse der ersten deutschsprachigen Studie zur Nutzung des Internets und von Web 2.0-Angeboten durch Menschen mit Behinderung.

(more…)

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+ Eltern sind häufiger im Netz

Friday, 11. April 2008

Einer Untersuchung der “European Interactive Advertising Association” (EIAA) zufolge halten sich fast dreiviertel aller Eltern mindestens einmal pro Woche im Internet auf. Für Erwachsene ohne Kinder beträgt die Rate nur 52%.

www.eiaa.net

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+ Studie: 77% glauben: Kinder sind im Internet nicht sicher.

Friday, 11. April 2008

Wie de.internet.com berichtet kommt eine internationale Studie von F-Secure zu dem Ergebnis, dass 77% der deutschen Eltern glauben, dass ihre Kinde im Internet nicht sicher sind. Diese Skepsis ist in anderen Ländern, vorallem in den USA und Kanada, wesentlich geringer.

http://de.internet.com

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+ Onlinesucht schon ab 35 Stunden im Web pro Woche

Tuesday, 8. April 2008

Übermäßige Internetnutzung, auch z.B. das exzessive Aufhalten in Blogs, Chats, Foren und vorallem Online-Games können zu Onlinesucht führen. (more…)

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+ Blog-Sklaven

Monday, 7. April 2008

Sie sind im Stress, schlafen wenig, leben ungesund und fühlen sich ständig gehetzt. Die Profi-Blogger, deren Beruf(ung) es ist, mit bezahlten Beiträgen in Blogs ihr Geld zu verdienen. The web never sleeps – und so muss man ständig als erster die Neuigkeiten verbreiten. Nur dann bekommt man Ruhm, Ehre und gute Bezahlung.
The New York Times

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+ Renaissance des Persönlichen

Thursday, 21. February 2008

Nach dem Exhibitionismus vieler User in socialnetworks erkennen immer mehr Menschen den Nutzen von Anonymität.
Quelle: www.fr-online.de

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+ Internet- und Computerspielsucht

Monday, 28. January 2008

Auf der der zweitägigen “ersten Berliner Mediensucht-Konferenz” waren sich Experten darüber einig, dass es Nachholbedarf bei Erforschung und Therapie von Computerspiele- und Internetsucht gibt.
Heise online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/102488

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JIM 2007: Handymissbrauch steigt an

Sunday, 20. January 2008

94 Prozent aller Jugendlichen haben aktuell ein Mobiltelefon. Die breite Ausstattung technischer Möglichkeiten wie Datentausch oder Foto- und Videofunktionen ermöglicht dabei zunehmend missbräuchliche Anwendungen. 29 Prozent der Handybesitzer zwischen zwölf und 19 Jahren haben schon einmal mitbekommen, dass eine Schlägerei mit dem Handy gefilmt wurde. Mit einer Zunahme von 12 Prozentpunkten gegenüber 2006 hat sich dieser Wert fast verdoppelt. Inzwischen ist jeder dritte Junge und jedes vierte Mädchen mit diesem unter dem Namen „happy slapping“ bekannten Phänomen in Berührung gekommen. Hauptschüler berichten häufiger von solchen Vorkommnissen als Realschüler und Gymnasiasten.

Ein Drittel der jugendlichen Handybesitzer hat im Freundeskreis den Austausch von gewalthaltigen oder pornografischen Inhalten mitbekommen. Jeder zehnte Jugendliche war selbst betroffen und bekam solche jugendgefährdenden Inhalte auf sein Handy geschickt. Der Datenaustausch wird durch die gute Ausstattung der Handys begünstigt – zwei Drittel aller Jugendlichen haben ein Handy mit Bluetoothschnittstelle, die den kostenfreien Austausch ermöglicht. Vier von fünf Jugendlichen können mit ihrem Handy ins Internet gehen und haben eine integrierte Kamera.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest bildet seit 1998 das Medien- und Freizeitverhalten der Jugendlichen zwischen zwölf bis 19 Jahren in Deutschland ab. Für die repräsentative Studie werden ca. 1.200 Jugendliche befragt. Die Gesamtergebnisse der 2007 zum zehnten Mal erhobenen Studie wurden heute in Mannheim vorgestellt.

Quelle: Pressemitteilung vom 22.11.2007 http://www.mpfs.de/index.php?id=110

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Barrierefreies Web 2.0: Wettbewerb “Biene 2008″ startet im Mai

Friday, 18. January 2008

In einem gemeinsamen Projekt erforschen die Initiative Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen die Verwendung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderungen. Dazu wurde jetzt eine Online-Umfrage gestartet, die einen Einblick in die Nutzungsgewohnheiten und die auftretenden Barrieren des Internets geben soll.

Es sei wichtig, dass sich möglichst viele Menschen mit Behinderung an der Umfrage beteiligen, appelliert Iris Cornelssen, die bei der Aktion Mensch für die Studie verantwortlich ist. Die Ergebnisse der Umfrage, die im Mai im Rahmen eines Fachkongresses vorgestellt werden, dienen unter anderem dazu, die Kriterien des BIENE-Wettbewerbs für barrierefreie Webseiten weiterzuentwickeln.

“Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir präzise Aussagen darüber erhalten, auf welche Barrieren Menschen mit Behinderungen im Web 2.0 stoßen. Auf dieser Grundlage werden wir dann Kriterien entwickeln, an denen sich Anbieter und Entwickler orientieren können, um Web 2.0-Angebote barrierefrei zu gestalten”, erklärt Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen.

Damit leistet die Studie nach Überzeugung der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen einen wichtigen Beitrag zur digitalen Integration. Die Initiatoren der BIENE sind sehr gespannt, wie die Teilnehmer des Wettbewerbs um die besten deutschsprachigen barrierefreien Webseiten die Erkenntnisse der Studie umsetzen werden. Der Startschuss für den Wettbewerb fällt am 5. Mai.

Mitteilung gelesen auf ww.media.nrw.de der ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH.

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Web 2.0-Pionier O’Reilly und die kollektive Intelligenz des Internets

Friday, 10. August 2007

(openPR) – Technologieschübe kommen über mobile Endgeräte und Spracherkennung

Bonn. Die Vision von der künstlichen Intelligenz wird Wirklichkeit, so Computerbuchverleger und Web 2.0-Pionier Tim O’Reilly tim.oreilly.com/personal_bio.csp im Interview mit der Deutschen Welle www.dw-world.de. Das Leben mit dem Internet sei viel weiter, als manche ahnungslose Nutzer meinten. Und es gebe keinen Weg zurück. O’Reilly ist sich allerdings nicht sicher, ob der nächste große Technologie-Schub mit dem WorldWideWeb verbunden ist. „Wenn wir über unseren Umgang mit Computern reden, verbinden wir das immer noch damit, vor einem Bildschirm zu sitzen und auf einer Tastatur zu tippen. Aber Computer werden immer mehr im Hintergrund verschwinden. Die offensichtliche Veränderung ist zunächst, was ja viele Menschen auch schon beschrieben haben, dass auch mobile Endgeräte oder Mobiltelefone als Plattform dienen. Damit ist auch verbunden, dass Spracherkennung immer besser wird. Oder dass Fotoapparate mittlerweile mit GPS ausgestattet sind. Wenn Sie damit ein Foto machen, ist der Ort automatisch Teil des Fotos und damit Teil der Information, die Sie zum Beispiel auf eine Web-2.0-Anwendung wie flickr stellen. Und plötzlich lernt das globale Gehirn etwas, was Sie gar nicht beabsichtigt haben“, betont O’Reilly.

Microsoft habe eine Software vorgestellt, die Photosynth labs.live.com/photosynth/ heißt. Mit ihr könnten aus aneinander gereihten Digitalfotos 3-D Modelle entworfen werden. Man müsse die Fotos nur mit „Tags“ versehen, also markieren, und jemand anderes nutzt das und führt alles zu einem 3-D Modell zusammen. „Wir bewegen uns also in Richtung künstlicher Intelligenz. Allerdings ist immer noch ein Mensch dahinter, der dem Programm sagt, was es tun soll. Aber das Beispiel zeigt, was mit der Nutzung kollektiver Intelligenz gemeint ist. Wir geben immer mehr Daten in das globale Netzwerk ein, und Menschen schreiben Programme, die neue Verbindungen erstellen. Es ist, als würden die Synapsen des kollektiven Gehirns wachsen. Ich glaube, wir dürfen Überraschungen erwarten“, meint O’Reilly.

Die Informationen aus dem Internet werden nach seiner Erkenntnis auf viele verschiedene Arten zugänglich sein. „Wir denken immer, es gibt Milliarden Computer da draußen – aber das stimmt nicht. Es gibt eigentlich nur einen, und darum geht es im Web 2.0. Alles wird mit allem verbunden. Und was wir heute unter einem Computer verstehen, ist eigentlich nur ein Zugangsgerät zu dem einen weltweiten elektronischen Gehirn, das wir erschaffen“, sagt O’Reilly.

Webexperten halten die Visionen von O’Reilly für realistisch: „So wird die Spracherkennung eine Schlüsseltechnologie sein für den Zugriff auf das vernetzte Weltwissen. Wie häufig hätten wir gerne im Alltag genaue Informationen zu Sportergebnissen, Telefonnummern oder Adressen. Unendlich viele Dinge, die wir, wenn wir gerade im Internet wären sofort ‚er-googlen’ würden. Da das aber in der Freizeit und von Unterwegs selten der Fall ist und der Zugriff über das Handy mit Tastatur oder Touchscreen zu mühselig ist, verzichten wir meistens darauf, unseren Wissenshunger sofort zu stillen. Anders wäre es, wenn wir mit einfachen gesprochenen Suchbefehlen unsere Anfrage starten und die Suche dann bei Bedarf eingrenzen könnten, genauso, wie wir es derzeitig mit der PC-Tastatur und der Maus tun und das ganze jederzeit und von jedem Ort aus“, kommentiert Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge www.semanticedge.de, die Analysen des Web 2.0-Vordenkers. Die fehlenden Bausteine dafür seien jetzt schon verfügbar sein, so dass es nur eine Frage der Zeit seit, bis sich die Menschen weltweit an dieses neue Interface gewöhnt haben. „Die Spracherkennung im personalisierten Diktiermodus ist schon sehr weit gereift, die mobilen Datenzugriffe werden immer schneller und auch Flatrates im Mobilfunk werden vermutlich bald genauso verbreitet sein wie im DSL-Geschäft“, weiß Pape.

Spannender werde es noch, wenn man in der nächsten Generation des Internets, dem SemanticWeb, auf eine gesprochene Frage nicht eine Flut von Weblinks angezeigt bekommt, sondern das Sprachdialogsystem gleich die richtige Antwort gibt. „Viele Informationen liegen bereits strukturiert vor wie Fahrplaninformationen, Telefonnummern, Sportergebnisse oder bewertete Restaurants und sonstige Adressen. Was fehlt ist eine Art Yahoo des ‚Voicewebs’, über das sich jeder personalisiert seine gewünschten Angebote zusammenstellen und über Sprache oder Multimodale Interfaces abfragen kann. Anfänge gab es auch hier schon in den USA mit Voice-Web-Portalen wie Tellme, einer Firma, die gerade von Microsoft aufgekauft wurde. Weltweit arbeiten sehr viele von Entwickler bei Google daran, die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zu verbessern“, resümiert Pape.

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