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+ Zahl der IPTV-Kunden wächst auf über eine halbe Million

Friday, 13. February 2009

* Ende 2008 hatten 536.000 Kunden Internet-Fernsehen im Abo
* Deutscher IPTV-Markt verdreifacht sich innerhalb eines Jahres
* Ansprüche an den TV-Konsum wandeln sich

Berlin, 1. Februar 2009 – Für 536.000 Kunden ist in Deutschland bereits das neue Fernsehzeitalter angebrochen – so viele Abonnenten nutzten Ende 2008 bereits Fernsehen über das Internet, das sogenannte IPTV. Dies ist das Ergebnis einer Befragung des Hightech-Verbands BITKOM. „Immer mehr Menschen entdecken IPTV, das Fernsehen der Zukunft“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Die Ansprüche an den TV-Konsum ändern sich im Internetzeitalter. Immer weniger Menschen wollen sich noch an das Programm anpassen – sie wollen stattdessen das Programm nach ihren Bedürfnissen gestalten. Das Internet-Fernsehen gibt dem Zuschauer diese Freiheit.“

Die Zahl der Haushalte mit Internet-Fernsehen entwickelt sich rasant. Im letzten Jahr hat sich die Kundenzahl fast verdreifacht. Ende 2007 gab es in Deutschland 180.000 IPTV-Kunden.

Trendtreiber sind u.a. moderne Flachbildschirme mit hoher Auflösung. Berg: „Wer sich ein TV-Gerät mit Flachbildschirm gekauft hat, möchte nicht mehr nur das gewöhnliche Fernsehprogramm schauen – er möchte passend zur modernen Technik auch neue Funktionen und Angebote nutzen.“

Die Hersteller von Flachbild-Fernsehern reagieren auf diese Wünsche und integrieren Internetanschlüsse in ihre neuen Modelle. Auf diesen Fernsehern der neuesten Generation kann wie gewohnt über Internet-Browser im Netz gesurft werden. So können die Nutzer im Wohnzimmersessel ihre E-Mails lesen, per Instant Messaging mit Freunden chatten oder Videoangebote aus dem Netz anschauen. BITKOM-Vizepräsident Berg: „Das Internet kommt jetzt ins Wohnzimmer“.

Die technischen Voraussetzungen für IPTV sind schon heute weitgehend vorhanden, weil die Netzbetreiber Milliarden in die Breitband-Infrastruktur investiert haben. Der flächendeckende Ausbau mit schnellen Internetanschlüssen wird nun mit dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung weiter beschleunigt.

gelesen auf bitkom

http://www.bitkom.org/de/presse/8477_57511.aspx

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+ Keine Zuschauer für IP-TV

Friday, 14. November 2008

gelesen auf internet-world-business

Bis zum Jahresende zählt die Deutsche Telekom Branchenerwartungen zufolge nur rund 400.000 IP-TV-Kunden. Und auch die Web-TV-Angebote der Konkurrenz dümpeln mehr schlecht als recht dahin.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Trends/Keine-Zuschauer-fuer-IP-TV

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+ Medienkonvergenz auf gutem Weg

Thursday, 4. September 2008

TNS Convergence Monitor: Medienkonvergenz auf gutem Weg

Geringe Kenntnisse und fehlende Vermittlung der Vorteile konvergenter Produkte sind noch deutliche Barrieren bei der Verschmelzung von klassischen Medien, Internet und Telekommunikationsservices

München / Bielefeld, 4. September 2008 – Konvergente Services steigern laut aktuellem TNS CONVERGENCE MONITOR 2008 ihre Akzeptanz in der Bevölkerung. Noch bis vor einiger Zeit waren intensive Internetnutzer eher seltene Fernsehzuschauer und umgekehrt. Das schließt sich nun zunehmend nicht mehr aus: Knapp 70 Prozent derjenigen, die über zwei Stunden täglich das Internet nutzen (=33 Prozent der 14- bis 64-Jährigen), sehen zusätzlich mehr als zwei Stunden am Tag fern. Auch die Inhalte dieser beiden Medien und ihre Nutzung vermischen sich zusehends: Aktuelle Nachrichten und Informationen „lesen“ 48 Prozent im Internet, Videos, Videopodcasts und Clips werden von 27 Prozent über das Internet gesehen, Webradio und Podcasts „hören“ 15 Prozent online.

Filme und Fernsehangebote on Demand, d.h. einzelne Sendungen zum Anschauen auf dem Fernseher oder dem Computer bestellen, werden bisher von vier Prozent der 14- bis 64-Jährigen genutzt. Unabhängig davon, ob die Programme über die Set Top Box des Fernsehers oder mit dem Computer über das Internet angefordert werden: In allen Altersgruppen ist der Fernseher das mit deutlichem Abstand bevorzugte Endgerät. Die Programme für das persönliche Fernsehprogramm bezieht mittlerweile ein Drittel der 14- bis 64-Jährigen über einen digitalen Empfangsweg (32 Prozent).

„Triple Play“, also das Komplettpaket aus Fernsehen, Telefon und Internetbreitbandanschluss, nutzen drei Prozent der 14- bis 64-jährigen Bundesbürger. Weitere 14 Prozent zeigen Kaufbereitschaft. Insgesamt 35 Prozent der 14- bis 64-Jährigen sehen durch das beschriebene Angebot ihre Bedürfnisse bezüglich Fernsehen, Internet und Telefon vollständig oder weitgehend erfüllt und sind damit für „Triple Play“-Angebote offen und erreichbar.

IPTV, das Fernsehen auf Basis des Internet-Protokolls (IP), nutzen bisher lediglich 0,6 Prozent bzw. ca. 200.000 Haushalte. Weitere sieben Prozent zeigen sich an dieser Technologie interessiert. Die TNS CONVERGENCE GROUP sieht als realistisches Potenzial bis Ende 2009 eine Haushaltsabdeckung in Deutschland von bis zu drei Prozent. Die wichtigsten Hindernisse für IPTV sind mangelnde Kenntnisse über die damit verbundenen neuartigen Nutzungsmöglichkeiten, zu befürchtende Mehrkosten sowie die noch beschränkten Zugangsmöglichkeiten.

Das Handy ist einer der Vorreiter für Konvergenz. Die mobilen Telefongeräte vereinen immer mehr Funktionen, die früher nur mit separaten Endgeräten möglich waren. Dass diese Funktionen auch intensiv genutzt werden, belegt der TNS CONVERGENCE MONITOR: Funktionen wie das Fotografieren werden von 56 Prozent genutzt, 27 Prozent hören mit dem Handy Musik, 18 Prozent machen von der E-Mail-Funktion Gebrauch und zwölf Prozent nutzen mobil das Internet. Die Idee des Fernsehens mit dem Handy stößt allerdings in der Bevölkerung noch auf große Skepsis. Nur 1,6 Prozent der 14- bis 64-Jährigen zeigen hierfür überhaupt ein Kaufinteresse. Viele können sich TV auf dem kleinen Display ihres Handys kaum vorstellen. Häufig werden der generelle Nutzen angezweifelt und die Kosten gescheut. Der von TNS erstellte Involvement Index für Handy-TV – gebildet aus Bekanntheit, Informationssuche und Kaufbereitschaft – ist sogar im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.

„Nach wie vor sind die noch geringen Kenntnisse und die fehlende Vermittlung der Vorteile konvergenter Produkte deutliche Barrieren für einen durchgreifenden Markterfolg. Das bedeutet für die Anbieter konvergenter Produkte und Dienstleistungen, dass sie sich noch mehr als bisher der Vermittlung praktischer Nutzungsvorteile annehmen müssen“, sagt Wolfgang Werres, Geschäftsführer TNS Infratest MediaResearch und Mitglied der TNS CONVERGENCE GROUP.

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der zweiten Auflage der Forschungsreihe TNS CONVERGENCE MONITOR, einer Gemeinschaftsstudie der TNS CONVERGENCE GROUP und ARD-Werbung, IP Deutschland, Unitymedia und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen breiten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Mobilfunk sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten.

Informationen zum TNS CONVERGENCE MONITOR
Für die Studie TNS CONVERGENCE MONITOR wurden insgesamt 1.575 Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für diese Bevölkerung und wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) im Zeitraum vom 17. April bis 26. Mai 2008 durchgeführt. Der TNS CONVERGENCE MONITOR vermittelt neben der aktuellen und potenziellen Nutzung von Medien- und Telekommunikationsdienstleistungen wichtige Einblicke zu Themen und Trends rund um das Thema Konvergenz aus Kundensicht. Thematisiert werden u.a. IPTV, Multi-Play, Handy-TV und mobile Dienstleistungen und Branding in konvergenten Märkten.

Zur TNS CONVERGENCE GROUP
Um den wachsenden Herausforderungen und Fragestellungen rund um das Thema „Konvergenz“ Rechnung zu tragen, haben TNS Infratest InCom, TNS Infratest MediaResearch und TNS Emnid Medienforschung die TNS CONVERGENCE GROUP gegründet. Sie ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest “Beratung durch Forschung” und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

Quelle: http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformationen.asp

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+ IPTV findet noch wenig Akzeptanz

Thursday, 10. April 2008

Die Kennaussagen einer Studie von PriceWaterhouseCoopers lauten: Nur 12 Prozent der Konsumenten kennen den Internet-Übertragungsstandard |Hohe Abo-Gebühren und Vertragsbindung schrecken ab | Voraussichtlich zwei Millionen Kunden im Jahr 2012.

zur Studie: http://www.pwc.de

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