gelesen auf internet-world-business
Die “New York Times” war in Sachen Online-Strategie der Konkurrenz immer schon einen Schritt voraus. Jetzt öffnet sie mit “Times People” ein eigenes Social Network.
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/New-York-Times-launcht-Social-Network
gelesen auf golem
Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) hat sechs soziale Netze auf Aspekte des Datenschutzes untersucht. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die persönlichen Daten der Nutzer in diesen Angeboten nur unzureichend geschützt sind. (Soziales Netz, Studie)
Köln, 08. August 2008
Erstmals wird das soziale Netzwerk wer-kennt-wen.de im Juli 2008 im Online-
Ranking der IVW aufgeführt. Dabei belegt die Plattform, an der RTL interactive zu
49 Prozent beteiligt ist, auf Anhieb den 3. Platz nach Page Impressions (PIs): 3,15
Milliarden PIs erreichte das Netzwerk im Juli mit seinen 3,5 Millionen Mitgliedern. 98
Millionen Visits sprechen hierbei für die sehr hohe Aktivität der Nutzer des Portals.
Continue reading + wer-kennt-wen.de auf Platz 3 der IVW-Rangliste
Ist es möglich, in socialnetworks oder durch Online-Games “reale” Freunde zu finden? Mit dieser Frage beschäftigt sich http://www.gamona.de
Laut einer Studie von “Prospectiv” sind User offen auch für Werbung in socialnetworks, wenn sie zielgerichetet Ihre Interessen und Bedürfnisse trifft.
Die Untersuchung zeigte folgende Meinungen der Internetnutzer:
* Meist trifft Onlinewerbung die Interessen und Bedürfnisse der User (13 p%)
* Nur selten trifft Onlinewerbung die Interessen und Bedürfnisse der User (58%)
* Überhaupt keine Werbung trifft diese (29 %)
Am meisten würden die User folgende Werbearten bevorzugen, die Ihnen einen klaren Vorteil bringen:
* Coupons und Angebote (62%)
* E-newsletters mit Coupons, Angeboten und Tipps zu favorisierten Marken (24 %)
* Einladungen zu anderen interaktiven Gruppen, Foren und Socialnetworks (14 %
Quelle und weiter: http://www.prospectiv.com/
Internetstudie zur Nutzung und Finanzierung von Socialnetworks:
Nutzer Sozialer Netzwerke sind treu - doch beim Geld hört die Freundschaft auf
PwC-Studie: 70 Prozent wollen “für immer“ Mitglied in ihrem wichtigsten sozialen Online-Netzwerk bleiben / Zahlungsbereitschaft ist schwach ausgeprägt / Werbung wird eher akzeptiert als Mitgliedsbeiträge
Das Web 2.0 hat seine Nutzer fest im Griff: 85 Prozent der Deutschen, die oft im Internet surfen und dabei auch Seiten wie YouTube und Clipfish ansteuern, sind selbst Mitglied in sozialen Online-Netzwerken, wie aus einer Studie “Web 2.0 - Soziale Netzwerke” der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. Dabei sehen die Mitglieder einer Online-Community ihr Engagement selten als vorübergehendes Hobby, sondern meist als langfristig angelegte Beziehung. So wollen 70 Prozent der Befragten zumindest in ihrem wichtigsten sozialen Netzwerk “für immer” bleiben.
Continue reading + Soziale Netzwerke nur ohne Geld
Während erwartungsgemäß aufgrund der Start der Fußballbundesliga-Rückrunde die beiden bekanntesten Sportseiten stark zulegten, verloren Socialnetworks an Attraktivität. SudiVz und SchülerVZ verzeichneten einen Rückgang der Seitenaufrufe von 7 bzw. 12 Prozent. Unter den Top-100 trafficstärksten Seiten verloren nahezu alle Seiten mit mehrheitlich user-generated-content. Die meisten sogar zweistellig. Ausnahme waren hier clipfish.de, schuelerprofile.de, jux.de und eraffe.de. Aber auch hier waren die Zuwächse im einstelligen Bereich eher bescheiden.
Quelle: http://ivwonline.de/
MeinVZ vom Holzbrink-Verlag ist heute gestartet. Die Lebenszeit der Web2.0er soll damit in die 30+-Generation verlängert werden. Ob generalisierte SocialNetworks eine Chance haben, ist umstritten. Diese haben ihren Sinn in der Erfüllung des Interaktions- und Präsentationsbedürfnisses als Selbstzweck. Spezialisierte Netzwerke erfüllen zudem das Bedürfnis nach Austausch und Kontakt vor dem Hintergrund eines gemeinsamen Themas. Es lässt sich vermuten, dass gerade in den Lebensphasen, in denen Karriere oder Familie im Fokus stehen, die Zeit bzw. das Bedürfnis sich in Selbstzweck-Netzwerken zu engagieren, gering sein wird.
Die Holtzbrinck Verlagsgruppe (s.a. StudiVZ) hat ein neues socialnetwork gelauncht. Auf BusinessLive wird Karrieremanagement, Expertenaustausch angeboten. Außerdem ist es für die Vergabe kleinerer Projektaufträge interessant, die über BusinessLive abgewickelt werden können.
Infos: https://www.businesslive.de/home
RTL beteiligt sich mit 49 Prozent an dem Socialnetwork -Startup wer-kennt-wen.de. Es ist ein klassisches Network.
Hier können Nachrichten ausgetauscht, Chats, Blogs, Foren und Diskussionsgruppen stehenzur Verfügung.
Nach dem Exhibitionismus vieler User in socialnetworks erkennen immer mehr Menschen den Nutzen von Anonymität.
Quelle: www.fr-online.de
* Umsatz stieg 2007 um fast ein Drittel auf 85 Millionen Euro
* Prognose für dieses Jahr: Steigerung auf 103 Millionen Euro
* 6,3 Millionen Deutsche pro Monat auf Online-Partnersuche
Berlin, 19. Februar 2008 - Singlebörsen im Internet sind immer gefragter. Die Anbieter konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. 85 Millionen Euro gaben die Deutschen für die Online-Partnersuche aus. Damit liegen Singlebörsen noch vor Musikdownloads. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Grundlage ist eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts Jupiter Research. Für 2008 wird ein weiterer Anstieg auf 103 Millionen Euro erwartet. Auch in anderen Ländern schätzen viele Menschen die Möglichkeiten des Internets, um Wunschpartner anzusprechen: In Westeuropa steigt der Umsatz dieses Jahr von 317 Millionen Euro auf voraussichtlich 393 Millionen Euro.
Rund 6,3 Millionen Deutsche besuchen derzeit pro Monat Online-Singlebörsen. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Comscore für den BITKOM. Europaweit werden die Angebote monatlich von 33,5 Millionen Internet-Nutzern aufgerufen.
Derzeit bieten viele Singlebörsen zwei Formen der Mitgliedschaft an – eine kostenlose und eine gebührenpflichtige. Wer nur ein eigenes Profil einstellen und die Profile anderer ansehen möchte, muss dafür nichts zahlen. Anders sieht es aus, wenn jemand auch Nachrichten verschicken und aktiv Kontakt aufnehmen will. Dafür ist häufig eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erforderlich.
Quelle: http://www.bitkom.org
Digitale Sicherheit: Internet vom Fair-Play weit entfernt
Charta digitaler Verbraucherrechte konsequent umsetzen
12.02.2008 - Mehr Sicherheit und Datenschutz im Internet und schärfere Sanktionen bei Zuwiderhandlung hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) heute in Berlin gefordert. “Ohne klare Regeln, Kontrollen und Sanktionen wird das Mitmach-Netz scheitern”, so Vorstand Gerd Billen. Vertrauen, Seriosität und Integrität müssten das ‘Fair Play’ des digitalen Zeitalters definieren. Internetwirtschaft und Politik seien gleichermaßen gefordert, Abzocke und Datenmissbrauch im Internet zu unterbinden und Verbrauchergrundrechte zu etablieren.
Charta digitaler Verbraucherrechte umsetzen
Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert das Justiz-, Innen- und Verbraucherschutzministerium auf, die zum Weltverbrauchertag 2007 vorgelegte “Charta der Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt” konsequent umzusetzen. “Auf dem Papier bringt sie uns nichts - sie muss gelebt werden”, mahnt Billen. Die Charta bildet das Fundament für die Verankerung von Bürger- und Verbraucherrechten in der digitalen Welt. Dazu gehören die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Angebote, der effektive Schutz vertraulicher und personenbezogener Daten vor unbefugtem Zugriff, Barrierefreiheit und Gleichberechtigung sowie der Anspruch auf Interoperabilität, also kompatible Standards bei Hard- und Software. Billen forderte eine klare Verantwortung für die Betreiber: “Wer etwas anbietet, muss für die Sicherheit und Einhaltung der Verbraucherrechte haften - egal ob beim Online-Banking oder im Online-Shop.” Die Risiken dürften nicht auf die Verbraucher abgewälzt werden.
Datenhoheit und Privatsphäre in Gefahr
Das Mitmach-Netz bietet Webnutzern mit Auktionen, Foren, Blogs, Sozialen Netzwerken oder virtuelle Welten wie “Second Life” immer mehr Möglichkeiten der Interaktivität. Doch damit sind auch zahlreiche Risiken verbunden, vor denen die Verbraucher unzureichend geschützt sind. Abofallen, Datensammelei und - weitergabe, Phishing, Spamming - nach wie vor werden Verbraucherrechte ignoriert oder ausgehebelt. Besonders problematisch ist der schier unstillbare Datenhunger. “Data-Mining, Profiling und Scoring sind nur einige Stichworte im Ringen um die lukrativen persönlichen Daten der Konsumenten”, sagt Billen. “Darüber hinaus trägt auch der Staat dazu bei, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zunehmend eingeschränkt wird”. Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung und der drohende “Bundes-Trojaner” sind auch hier nur einige Beispiele.
Studiverzeichnis - Eintritt nur mit Zustimmung zur Datennutzung
Wie dringend notwendig eine Anpassung gesetzlicher Datenschutzregeln und eine stärkere öffentliche Kontrolle ist, zeigt unter anderem die Entwicklung in kommerziell betriebenen Netzwerken wie etwa “schülerVZ”, “studiVZ”, “facebook”, “xing” oder “myspace”. “Klare Regeln, etwa ein Werbeverbot, brauchen wir vor allem für Seiten, die sich an Minderjährige und Jugendliche richten”, fordert Billen. Als vollkommen inakzeptabel bezeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband Klauseln zur umfänglichen Datenverwendung, denen Verbraucher zustimmen müssen, bevor sie einen bestimmten Online-Dienst überhaupt nutzen können. Seine Forderungen nach mehr Verbraucher- und Datenschutzrechten im Internet unterstrich der Verbraucherzentrale Bundesverband Anfang der Woche mit einer Abmahnung gegen das Portal www.studiVZ.net.
Worauf sollten Nutzer achten?
Die Verbraucherzentralen rufen Verbraucher zur Wachsamkeit und Zurückhaltung bei der Preisgabe persönlicher Daten im Internet auf. Schlimmstenfalls können Daten zweckentfremdet und in einem anderen Kontext eingesetzt werden, ohne dass der “Eigentümer” hierüber Kenntnis hat. Aber auch der unerbetene Werbeanruf, schlechte Zinskonditionen oder eine Konfrontation beim nächsten Bewerbungsgespräch können die Folge sein. Dienste, die eine Zustimmung zur Datenweitergabe und -nutzung zur Voraussetzung für eine Teilnahme machen, sollten generell gemieden werden. Dies gilt auch für Anbieter, die in ihren Geschäftsbedingungen die Zustimmung zur Datenweitergabe und -nutzung voreingestellt haben (Opt-Out). Um negative Folgen zu verhindern, sollten Nutzer vor jeder Registrierung und jedem Vertragsabschluss die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzbestimmungen exakt lesen. Zudem gilt: Nur so viele Daten preisgeben, wie zum Geschäftsabschluss erforderlich.
Quelle: vzbv
* Communitys sind die beliebtesten Online-Plattformen
* BITKOM: Das richtige Maß an Privatsphäre wählen
* Konferenz in Berlin zu digitalen Identitäten
Berlin, 12. Februar 2008 - Viele Deutsche machen ihr Leben publik. Bei den 14- bis 29-Jährigen veröffentlicht bereits jeder Zweite persönliche Informationen im Netz. Doch nicht nur junge Nutzer präsentieren sich online: „Die älteren Surfer gehen zunehmend mit eigenen Profilen ins Web“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. Unter dem Strich hat fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) eine private Internet-Präsenz, ergab die monatliche Erhebung WebMonitor von BITKOM und forsa. Dabei wurden tausend Bundesbürger repräsentativ befragt. Besonders beliebt sind Profile in Online-Netzwerken: 12 Prozent der Bundesbürger sind in solchen Communities präsent, in denen sie sich mit anderen Mitgliedern austauschen können. Ebenfalls genutzt werden eigene Homepages (4 Prozent), Online-Tagebücher und Singlebörsen (je 2 Prozent).
Männer nutzen die Online-Plattformen nach wie vor stärker: Mit 23 Prozent präsentieren sie sich häufiger im Netz als Frauen (15 Prozent). Weibliche Nutzer sind bei allen Formen privater Web-Präsenzen weniger stark vertreten. Nur geringe Unterschiede gibt es zwischen dem Westen Deutschlands (19 Prozent) und dem Osten (16 Prozent).
„Für viele Nutzer ist der Online-Austausch mit Gleichgesinnten eine Bereicherung“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Kempf. Sinnvoll sei dabei eine bewusste Entscheidung, welche persönlichen Daten die anderen Nutzer sehen sollen. In Communitys könnten Anwender oft zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. „Nutzer haben es meist selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen“, so Kempf. Der BITKOM empfiehlt, diese Möglichkeit aktiv zu nutzen, denn einmal erzeugte Informationen halten sich im Netz oft lange.
Im Rahmen des heutigen „Safer Internet Day“ der EU-Kommission veranstaltet BITKOM mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz in Berlin eine Konferenz zur „Sicherung der Identität in der Digitalen Welt“. Der BITKOM beteiligt sich zudem maßgeblich an der Initiative „Deutschland sicher im Netz e.V.“ (DSiN), die über Risiken im Internet aufklärt und praktische Lösungen anbietet. „Hier bekommen Privatnutzer und Unternehmen Tipps zum sicheren Surfen“, erklärt Prof. Kempf. Zugleich ist der Hightech-Verband Gründungsmitglied der Initiative „Ein Netz für Kinder“. Diese Initiative hat mit der Webseite fragfinn.de einen sicheren Surfraum speziell für den Nachwuchs geschaffen.
Quelle: http://www.bitkom.org
“Forschungsgruppe Kooperationssysteme” der Universität der Bundeswehr München in den vergangenen zwei Monaten eine Online-Umfrage zur privaten Nutzung von Social Networks in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse werden ab Freitag veröffentlicht. Eine Vorab-Zusammenfassung ist zu lesen auf http://www.zweinull.cc
Einem Bericht der businessweek zufolge lohnt sich Werbung auf social-networks nicht. Dies sagt jedenfalls Mark Seremet in Bezug auf Spreadshirt-Werbung auf MySpace. Die Nutzer seien immun gegen Bannerwerbung geworden.
Facebook setzte 2007 $150 Millionen um. Für 2008 prognostiziert Zuckerberg Einnahmen von $300 - $350. Dabei möchte er $200 investieren. Bei einer Gewinnerwartung für 2007 von 50 Mio., ergäbe dies einen negativen cash flow von bis zu 150 Mio. Dollar.
Für Zuckerberg ist das aber kein Grund zur Besorgnis, wurde doch durch die Mindestheitsbeteiligung und dem Anteilskauf von Microsoft der Unternehmenswert rein rechnerisch auf 15 Milliarden Dollar hochgerechnet.
Der komplette Beitrag ist zu lesen auf http://kara.allthingsd.com/20080131/chatty-zuckerberg-tells-all-about-facebook-finances/
Hamburg. Das Online Marketing der Zukunft wird noch interaktiver. Dies zeigt die internationale Studie „Trends im Onlinemarketing 2008“ des Brand Science Institute, in der mehr als 1.700 internationale Marketingspezialisten aus Theorie und Praxis zu zukünftigen Entwicklungen des Online-Marketings befragt wurden.
Die Experten aus Europa, Asien und den USA sind sich einig: Ein Megatrend der Markenkommunikation im Internet ist der reale Dialog mit den Konsumenten. Sie sagen voraus, dass das Online Involvement von Verbrauchern weitaus stärker über redaktionelle und real-time Markeninhalte gestützt wird und in Zukunft die werblichen Inhalte von Banneranzeigen weiter verdrängen. Unternehmen, die mit fesselnden, unterhaltsamen und sinnstiftenden Online-Inhalten ihre Konsumenten auf Content-Seiten und Communities aktivieren, werden in der Lage sein, Online und Offline Dialoge zu führen und diese nachhaltig in Kaufakte zu verwandeln.
Die Studie belegt auch: Der hohe mediale Fragmentierungsgrad im Netz wird in diesem Jahr weiter schwinden. „Die Chance, die Markenartiklern damit geboten wird, liegt in der Re-Aggregation der für sie relevanten Seiten im Netz“, erklärt Dr. Nils Andres, Geschäftsführer des Brand Science Institute und Initiator der Studie. „Die Wichtigkeit der Vernetzung von Markeninhalten und das Management der „Digital Touchpoints“ über unterschiedliche Medien tritt hierdurch zunehmend in den Vordergrund der Online-Planung“, so Andres.
Des Weiteren wird das Wachstum von Social-Networking Communities für spezielle Gruppen und Interessenfelder weiter zunehmen. Bedingt wird das Wachstum durch ältere Konsumgruppen 50+, die gerade gegenüber Internetgemeinschaften eine hohe Affinität aufweisen und durch ihre hohe Kaufkraft besonders wertvoll für marketingtreibende Unternehmen sind. Die Herausforderung liegt bei den Community Betreibern. Werbetreibenden müssen geeignete Targeting-Modelle dargestellt und angeboten werden, die nicht nur den statischen Profilinformationen, sondern auch dem hohen Vernetzungsgrad der Communitymitglieder über ihre Profile und Gruppenzugehörigkeiten, Rechnung tragen.
Die Ergebnisse verdeutlichen aber auch, dass gerade Unternehmen aus dem Bereich der Konsumgüterindustrie den Anschluss im Netz zunehmend verpassen. „Es wird bisher zu viel Wert auf eine statische Markenpräsenz und Bannerwerbung im Internet gelegt“, so Andres. „Die Konsumenten haben durch ihre hohe Beteiligung in Themen-Communities beispielsweise zum Kochen, über Motorräder oder Hundepflege, die Dynamik der Interaktion mit anderen Konsumenten zu schätzen gelernt“ erläutert der Online-Experte. „Klassische Markenpräsenzen bringen kaum noch einen Mehrwert“, so Andres. Deutsche Vorbilder wie Chefkoch.de oder MyMuesli.de verzeichnen im Gegensatz zu Unternehmen mit starken Marken immer höhere Zuwachsraten. Markenartikler können dagegen ihre themenbezogenen Kompetenzen im Internet nicht kapitalisieren und kaufen stattdessen bei Verlagshäusern und Communities teuere Mediaplätze.
Über die Studie „Trends im Onlinemarketing 2008“
Das Brand Science Institute befragte insgesamt mehr als 4.000 Marketingspezialisten aus Theorie und Praxis, darunter vor allem Professoren und Marketing-Fachleute aus Unternehmen, nach zukünftigen Trends im Onlinemarketing. Die elektronische Befragung wurde in 27 Ländern durchgeführt, den Schwerpunkt bildeten dabei Europa, Asien und die USA. 1.751 Experten nahmen an der Studie teil.
Über das Brand Science Institute (BSI):
Das Brand Science Institute ist ein international tätiges Markenforschungsinstitut, das sich als Wissenstransformator zwischen Wissenschaft und Marketingpraxis versteht. Das BSI geht in der Kommunikation mit Konsumenten neue Wege und unterstützt Unternehmen und Agenturen bei der gemeinsamen Erarbeitung und Umsetzung neuer Ideen und Kommunikationsmöglichkeiten. Durch ein internationales Netzwerk mit Forschungsinstituten und Universitäten verfügt das Brand Science Institute über die größte Sammlung innovativer Markenforschungsergebnisse.
Hamburg - Veröffentlicht von pressrelations
Kontakt und weiterführende Informationen zur Studie: http://www.b-s-i.org
(heise online, 29.01.2008) StudiVZ will sich zukünftig auf Deutschland konzentrieren. Dass dies etwas mit dem geplanten Deutschlandstart von Facebook zu tun hat, wird bestritten.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/102579



