Okt
06

gelesen auf golem

Das Mitmach-Web hat nach den Lexika auch die Wörterbücher erreicht: Wordia bietet allen, die mit gedruckten Wörterbüchern unzufrieden sind, die Möglichkeit, eigene Definitionen von Vokabeln im Internet zu veröffentlichen - in Form von kurzen, selbstgedrehten Videos. (Wikipedia)

http://www.golem.de/0809/62548-rss.html

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Mrz
11

Während erwartungsgemäß aufgrund der Start der Fußballbundesliga-Rückrunde die beiden bekanntesten Sportseiten stark zulegten, verloren Socialnetworks an Attraktivität. SudiVz und SchülerVZ verzeichneten einen Rückgang der Seitenaufrufe von 7 bzw. 12 Prozent. Unter den Top-100 trafficstärksten Seiten verloren nahezu alle Seiten mit mehrheitlich user-generated-content. Die meisten sogar zweistellig. Ausnahme waren hier clipfish.de, schuelerprofile.de, jux.de und eraffe.de. Aber auch hier waren die Zuwächse im einstelligen Bereich eher bescheiden.

Quelle: http://ivwonline.de/

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Feb
12

Nach Ebay hat auch Amazon User-Bewertungen reglementiert, berichtet welt.de

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Feb
05

Das “diskutiert” der Betreiber von Xinxii in einer Pressemitteilung auf openPR.
Xinxii.com ist ein Portal, auf dem User Geschriebenes zum kostenpflichtigen Download anbieten können.
Quelle und weiter: http://www.openpr.de/news/186011.html

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Jan
25

“Seit dem Erfolg der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia gilt Wales als Vordenker der digitalen Wissensgesellschaft.” Der Inhalt wird von Usern erstellt (user-genarated-content) und gegenseitig redigiert. “In einem Interview mit der c’t sprach …”
Quellle und weiter: Heise Newsticker http://www.heise.de/newsticker/meldung/102441

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Dez
15

Die Süddeutsche hat die Kommentarfunktion eingeschränkt. “Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser “Freeze” gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.” ist auf der Website der Süddeutschen zu lesen.
Der Grund ist, dass viele “unqualifizierte” Kommentare geschrieben werden. Der Spagat zwischen direkter Nutzerbeteilung und qualitativ hochwertigerem Content ist schwierig.

“Die Zeit” communitiy
“Die Zeit” community

Dialogfreudig gibt sich sie “Die Zeit”, die das Problem zu Diskussion stellt. “Wir laden ein zur Diskussion: Wie zufrieden sind Sie mit der Qualität der Diskussionen in der ZEIT online-Community? Was können wir besser machen – was können Sie besser machen? Bei unseren Mitbewerbern wird derzeit viel und intensiv über die Qualität der Nutzerkommentare zu Artikeln gestritten. So hat sueddeutsche.de eine zeitliche Beschränkung eingeführt: Dort können Nutzer nicht mehr rund um die Uhr sondern nur noch in einem bestimmten Zeitfenster diskutieren. Dies soll die Diskursqualität sichern. ZEIT online bietet in seiner Community nicht nur die Möglichkeit zum kommentieren, die Nutzer können auch eigene Artikel verfassen.”

Vielleicht sollte das Qualitätsproblem im Medium selbst gelöst werden. Nutzer sollten Beiträge schreiben und sich gegenseitig kontrollieren. Dies ist der Sinn des “Mitmach-Web”. Anscheinend fehlt es hier an Vertrauen. Die User-generated-content-Projekte wirken dadurch aufgestülpt.

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