Artikel-Schlagworte: „wikis“

+ Dialego-Erhebung zu Web 2.0 und interaktiven Webangeboten

Wednesday, 4. March 2009

Digitale Poesie-Alben boomen

Aachen, 10. Februar 2009. Die Wandlung des Internet vom statischen Datenkanal zur interaktiven Plattform ist bereits seit langem Wirklichkeit. Heute nutzen viele Surfer das Web zum Chatten, Bloggen oder Einstellen von Fotos und Videos – und erstellen so interaktive Inhalte. Zu einem wirklichen Massenphänomen jedoch ist „Web 2.0“, das Internet zum Mitmachen, noch nicht geworden. Im Dezember 2006 und im Dezember 2008 ging der Aachener Marktforscher Dialego diesem Phänomen nach und befragte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien jeweils 1.000 Verbraucher.

„Web 2.0“, berichtet Andera Gadeib„ hat eine bemerkenswerte Karriere vorgelegt seit es 2004 zum ersten Mal publik wurde. In Deutschland ist der Bekanntheitsgrad von 2006 bis 2008 von 37 auf 52 Prozent angestiegen. Am Phänomen Blogging jedoch zeigt sich, dass die aktive Internetgemeinde sehr klein ist und vermutlich auch bleiben wird.“ So schreiben gerade einmal drei Prozent der deutschen Nutzer aktiv Blogs und 28 Prozent lesen diese gelegentlich. Die Hälfte der Befragten hingegen kennt lediglich den Begriff, ein knappes Fünftel (18 Prozent) hat nicht einmal davon gehört. Der größte Anteil aktiver Blogger findet sich in Frankreich mit 8 Prozent.

Breites Spektrum

Die wichtigsten Sites mit Web 2.0-Angeboten lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Zum einen General Interest-Angebote wie „Wikipedia“ und „YouTube“, die breite Nutzergemeinden ansprechen, zum anderen jedoch auch Sites mit ganz spezifischen Inhalten für bestimmte Nutzergruppen wie „Xing“ oder „Blogger“.

Mit einem Bekanntheitsgrad von 93 Prozent in Deutschland ist Wikipedia unter den
abgefragten Sites die populärste „Mitmach-Website“. Vier Fünftel der Internet-Nutzer (82
Prozent) haben die Seite zumindest schon einmal besucht. Zu den weiteren interaktiven Publikumslieblingen zählen die Multimedia-Plattformen YouTube und Clipfish, beides Angebote, bei denen Nutzer Internet-Videos einstellen können. Ihr Bekanntheitsgrad bringt es auf 87 respektive 78 Prozent. Dabei konnte YouTube seit der letzten Untersuchung im Bekanntheitsgrad um fast 30 Prozent zulegen.

Zu den Spielregeln des Web 2.0 gehört das soziale Netzwerk, also ein persönliches Konto und die Kommunikation mit anderen Nutzern. Die meisten persönlichen Accounts haben die Studienteilnehmer bei der studentischen Internetplattform StudiVZ (15 Prozent) und bei YouTube (12 Prozent).

Den Erfolg der Sites messen Onlineprofis über die sogenannte „Stickyness“, die die
Anziehungskraft eines Internangebotes bezeichnet. Dabei gilt: Je „stickier“ die Site, desto häufiger kommen die Besucher wieder. Die meisten täglichen deutschen Besucher, kann Wikipedia mit 12 Prozent verbuchen, gefolgt von YouTube (7 Prozent). Der überwiegende Teil der Sites jedoch liegt eher im Mittelfeld, d.h. die Nutzer schauen wöchentlich vorbei. Auch in dieser Hinsicht liegt Wikipedia vorn, denn etwas mehr als die Hälfte (56 Prozent) schaut dort mindestens einmal pro Woche vorbei, es folgen YouTube (43 Prozent) und last.fm (43 Prozent) mit deutlichem Abstand. Eher weniger als einmal im Monat werden Spezialsites wie der Bilderdienst Flickr (48 Prozent) oder die Kommunikationsplattformen MySpace (45 Prozent) bzw. Facebook (39 Prozent) aufgesucht.

Highlights des Ländervergleichs

Während in Deutschland mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) den Begriff „Web 2.0“ kennen, sind es in Frankreich lediglich 44 Prozent und in Großbritannien nur etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent). Dort hingegen kennen 35 Prozent den englischen Begriff „User Generated Content“, der vor allem in Deutschland (15 Prozent) aber auch in Frankreich (22 Prozent) nicht sonderlich bekannt ist.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass beinahe die Hälfte (47 Prozent) der britischen Befragungsteilnehmer und immerhin ein Viertel der Franzosen (27 Prozent) ein Konto bei Facebook haben, während lediglich 6 Prozent der Deutschen dort selbst aktiv sind. Die Deutschen hingegen sind die fleißigsten „Wikipedisten“, 43 Prozent steuern die Site mindestens einmal pro Woche an und damit häufiger als Briten (32 Prozent) oder Franzosen (29 Prozent).

Liste abgefragter Web 2.0 Sites (2008)

43 things, Blogger, Clipfish, Del.ici.ous, Digg, Facebook, Flickr, last.fm, MySpace, StudiVZ, Twitter, Wikipedia, Xing, YouTube

Quelle: Pressemitteilung dialego.de

del.icio.us Digg Facebook Technorati Google Windows Live Mister Wong Germany

+ Wikipedia – das ist die Wahrheit

Monday, 1. December 2008

Das Web2.0-Lexikon Wikipedia hat unter deutschen Studierenden den besten Ruf, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen aus Online-Lexika geht. Bei der Nutzerreicheweite schlägt das elektronische Nachschlagewerk, so die Studie „Studieren im Web 2.0“, sogar populäre Social Communities wie StudiVZ und Lokalisten.

Studenten vertrauen Wikipedia mehr als der Encyclopedia Britannica
Das Web2.0-Lexikon Wikipedia hat unter deutschen Studierenden den besten Ruf, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen aus Online-Lexika geht. Bei der Nutzerreicheweite schlägt das elektronische Nachschlagewerk, so die Studie „Studieren im Web 2.0“, sogar populäre Social Communities wie StudiVZ und Lokalisten.

Jeder zweite Studierende (52 Prozent) geht davon aus, dass Informationen, die bei Wikipedia zu finden sind, als sehr verlässlich oder eher verlässlich eingeschätzt werden können. Zwar drückt sich in diesen Zahlen immer noch ein hohes Maß an Zurückhaltung gegenüber den Inhalten aus, doch erreicht Wikipedia deutlich bessere Werte als etwa die redaktionell verfasste Microsoft-Encarta (29 Prozent). Bei Wikipedia kann jeder Nutzer selbst Beiträge schreiben oder anpassen. Ein große Schar freiwilliger wacht dabei darüber, dass falsche Inhalte oder tendenziöse Berichterstattung schnell wieder angepasst werden. In einem Test, den das Magazin Stern Ende 2007 durchführte, schnitt das vollständig durch freiwillige Nutzer erstellte Lexikon sogar besser als der alterwürdige Brockhaus ab.

Wikipedia beliebter als StudiVZ

Als entsprechend beliebt präsentiert sich denn auch das Angebot unter den zukünftigen Akademikern, dass am 25. November 2008 mit über 830.000 deutschsprachigen Artikeln aufwarten kann. 60 Prozent nutzen Wikipedia häufig, so die HISBUS-Online-Umfrage, die im September und Oktober 2008 unter rund 4.400 deutschen Studierenden durchgeführt wurde (» Umfrage zu beliebten Internetwebseiten von Studierenden). Damit platziert sich das größte Lexikon der Welt neun Prozentpunkte vor so beliebten Seiten wie StudiVZ, MySpace oder FaceBook. Etwa jeder zweite Befragte (51 Prozent) nutzt Social Communities häufig, von Videoportalen wie YouTube sagt dies nur etwa jeder sechste (16 Prozent). Die Initiatoren der Studie, der HIS Hochschul-Informations-System GmbH und der Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), verweisen darauf, dass die Ergebnisse repräsentativ für Studenten und Studentinnen an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind.

Nutzungsgründe für Social Communties

Während bei Wikipedia die Recherche zu Informationen im Vordergrund steht, nutzen die Studierenden Social Communities vor allem als Ersatz für E-Mail, Handy und Messenger. Kommunikation steht bei fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) im Vordergrund, wenn sie sich bei entsprechenden Portalen einloggen (» Umfrage zu Nutzungsmotiven von Social Communities). Hieraus erklären sich die extrem hohen Zugriffszahlen, die für das Portal StudiVZ allein im Oktober 2008 bei rund 170 Millionen Seitenaufrufen lagen (» Statistik zur Nutzungshäufigkeit von StudiVZ). Jeder Zweite (52 Prozent) nutzt die Kontaktseiten zudem, um alte Freunde wiederzufinden, 38 Prozent wollen so endlich keinen Geburtstag mehr verpassen und jeder Zehnte (10 Prozent) verspricht sich von der Nutzung die Chance, neue Leute kennenzulernen.

Quelle: http://de.statista.org

del.icio.us Digg Facebook Technorati Google Windows Live Mister Wong Germany

+ Wordia – das Mitmachwörterbuch

Monday, 6. October 2008

gelesen auf golem

Das Mitmach-Web hat nach den Lexika auch die Wörterbücher erreicht: Wordia bietet allen, die mit gedruckten Wörterbüchern unzufrieden sind, die Möglichkeit, eigene Definitionen von Vokabeln im Internet zu veröffentlichen – in Form von kurzen, selbstgedrehten Videos. (Wikipedia)

http://www.golem.de/0809/62548-rss.html

del.icio.us Digg Facebook Technorati Google Windows Live Mister Wong Germany